Zum Trost & zum Mutmachen

Auf dieser Seite stellen wir Inhalte zusammen, die die Zeit bis zum gewohnten Kirchenleben in der Andreasgemeinde überbrücken sollen.

Weltgebetstag

Gottesdienst zu Hause
05. März 2021
Worauf bauen wir?

Wir laden Sie herzlich dazu ein, den Gottesdienst gemeinsam zu feiern an verschiedenen Orten: in der Kirche oder zu Hause. Im Gebet, im Hören auf Gottes Wort sind wir verbunden zu einer Gemeinde. Die Texte sind überwiegend entnommen bzw. in Anlehnung geschrieben an die Gottesdienstordnung von Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V., 90547 Stein. 

Wenn Sie mögen, zünden Sie eine Kerze an.

Lied : Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht

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Der komplette Gottesdienst zu Hause zum Weltgebetstag am 05. März als PDF

Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
28. Februar 2021 (Reminiszere, 2. Sonntag der Passionszeit)

Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie mögen, zünden Sie sich eine Kerze an und legen sich ein Gesangbuch bereit. So feiern wir gemeinsam Gottesdienst: in unseren Kirchen und bei Ihnen zuhause.

Die heutige Predigt zum Weinberglied (Jes 5,1-9) verdanken wir zum größten Teil der Pastorin Dorothee Wüst, die in diesen Tagen gerade Kirchenpräsidentin in der Pfalz geworden ist – einer Gegend, in der man sich mit Wein sehr gut auskennt. (Michael Rückleben)


Im Namen Gottes
der uns das Leben geschenkt hat
und der uns oft so fremd scheint
Im Namen Jesu
    der die Liebe Gottes ist
    und die Liebe Gottes gelebt hat
Im Namen des Heiligen Geistes
    der Kraft, die die Liebe immer neu zu uns trägt,
    sie aussäht, hegt und pflegt
Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Herzlich willkommen zum Gottesdienst, auch bei Ihnen zuhause!

„Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von Ewigkeit her gewesen sind.“

Diesen Aufruf, diese Bitte aus Psalm 25, stelle ich an den Anfang unseres Gottesdienstes heute.
Heute ist der zweite Sonntag in der Passionszeit. Er hat seinen lateinischen Namen „Reminiszere“ von genau diesem Psalmwort, dass wir nachher auch noch beten werden.
Und solange wir Menschen nun mal sind, wie wir sind, und unser Herz sich immer wieder eng macht und abschließt gegen andere, solange brauchen wir um leben zu können und nicht zu verhärten, andere Menschen, die uns Liebe, Erbarmung, Vergebung entgegenbringen. Und wir brauchen die Liebe Gottes, sein Erbarmen, damit wir wieder „ins Reine zu kommen“ mit uns selbst, mit unseren Mitmenschen und mit ihm.

Gedenke, denk daran, Gott, dass wir oft schwach sind und dich brauchen.

1. Lied    Nun danket alle Gott mit Herzen; Mund und Händen (EG 321)

Der komplette Gottesdienst zu Hause am 28. Februar als PDF

 

Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
21. Februar 2021 (Invokavit, 1. Sonntag der Passionszeit)

Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie mögen, zünden Sie sich eine Kerze an und legen sich ein Gesangbuch bereit. So feiern wir gemeinsam Gottesdienst: in unseren Kirchen und bei Ihnen zuhause.


Wir feiern Gottesdienst

im Namen Gottes des Vaters,
der uns unsere Erde anvertraut hat,
im Namen Jesu Christi,
dessen Liebe keine Grenzen kennt
und im Namen des Heiligen Geistes,
der uns jeden Tag den Mut zum Neuanfang schenkt.

Heute ist der 1. Sonntag in der Passionszeit.
Das ist die Leidenszeit Jesu, an die wir letzten 40 Tagen vor Osten jetzt besonders denken.

Der Text für die Predigt ist heute der Verrat des Judas. Den werden wir dann nachher lesen.

Und der Bibelspruch für die kommende Woche steht im 1. Johannesbrief, Kapitel 3, Vers 8 und heißt:
„Gottes Sohn ist in die Welt gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören“.
    

1. Lied    Wir wollten seine Freunde sein
(Sie können stattdessen gerne auch eins der bekannten Passionslieder singen. Im Gesangbuch Nr. 75-98)

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Der komplette Gottesdienst zu Hause am 21. Februar als PDF

 

Pn Christiane Elster

Gottesdienst zu Hause
14. Februar 2021 (Estomihi)

Bitte legen Sie ein Gesangbuch bereit. Wenn Sie mögen, zünden Sie eine Kerze an.

Einstimmung
Wir feiern gemeinsam Gottesdienst an verschiedenen Orten: zu Hause und in der Kirche. Herzlich willkommen!

Heute ist Valentinstag. In diesem Jahr fällt alles ruhiger aus. Aber immer wieder ein kleines Zeichen der Liebe zu bekommen und zu verschenken, das passt auch gut zu uns als christlicher Gemeinde: Es ist die Liebe Gottes, von der wir erzählen und die durch uns auch anderen spürbar werden kann.

Wir feiern Gottesdienst,
weil wir auf die Liebe Gottes in unserem Leben hoffen.
Wir sehnen uns nach dem Frieden Jesu Christi in unserem Miteinander.
Wir träumen davon, dass die Weisheit der Heiligen Geistkraft uns erfüllt und leitet.
Amen

Lied EG 454 Auf und macht die Herzen weit

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Der komplette Gottesdienst zu Hause am 14. Februar als PDF

 

Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
07. Februar 2021 (2. Sonntag vor der Passionszeit)

Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie mögen, zünden Sie sich eine Kerze an und legen sich ein Gesangbuch bereit. So feiern wir gemeinsam Gottesdienst: in unseren Kirchen und bei Ihnen zuhause. (Michael Rückleben)


Begrüßung

„Heute, wenn ihr seine Stimme hört,
so verstockt eure Herzen nicht.“

So sagt es die Schrift, aber manchmal ist es ganz schön schwer an einen gütigen Gott zu glauben,
wenn der Augenschein doch dagegenspricht,
wenn das, was ich sehe dagegenspricht.

Der heutige Predigttext handelt von der reichhaltigen Saat, die Gott ausstreut. Von dem, was misslingt, aber vor allem von dem, was wächst und gedeiht und hundertfach Frucht bringt.

Kann man sich das in diesen Tagen vorstellen, dass in ein paar Wochen schon der Boden aufbricht, die ersten Krokusse ihre Blüten hervorschieben und später dann alles wieder sattgrün und farbig wird? Kann man sich vorstellen, wie alles wächst und gedeiht und genügend Frucht für uns alle bringt?

Wir können uns das schon vorstellen, weil wir ja unsere Erfahrungen haben. Aber zugleich ist das heute noch ganz unwirklich und fremd. Die Welt sieht jetzt ganz anders aus: Unter dem schönen weißen Schnee oder mit dem vielen grauen Matsch, der dann folgt.

Ob da draußen oder ob in Politik und Gesellschaft und in unserem Zusammenleben: Die Welt sieht oft anders aus. Anders, als wir sie uns wünschen. Anders auch als das Reich Gottes, das uns verheißen ist. Also können andere uns zurecht fragen – und manchmal fragen wir uns das ja auch selbst - ist der ganze Glaube nicht alles Humbug?

Wie ist es heute bestellt mit unserem Herzen. Mit unserer Hoffnung und unseren Zweifeln? Mit unserer Hoffnung für die Welt und unserem Glauben an Gott? Darum soll es heute gehen.

„Tut mir auf die schöne Pforte“ heißt unser erstes Lied heute. Und einen ersten Schritt haben wir ja schon gemacht. Wir sitzen heute hier – die einen in der Kirche, die anderen  zuhause -  um uns mit einem Bibeltext auseinanderzusetzen.
„Ich bin, Herr zu dir gekommen, komme du nun auch zu mir“ so geht das Lied in der zweiten Strophe weiter. Klingt fast ein bisschen frech und anmaßend, jedenfalls für die Zeit, aus der das Lied stammt. Ich bin hier und nun komm du aber auch, Gott! Aber dann geht es ja weiter: „Zieh in meinem Herzen ein“.

Mit dieser Bitte, liebe Gemeinde, möchte ich heute gerne vor Gott treten: Zieh in meinem Herzen ein.
Damit es lebendig schlagen und lieben kann. Damit es sich nicht verhärtet und verbittert, sondern bei dem einen bleibt, der mir das Leben geschenkt hat. Und der die Liebe ist, der die Welt verändern kann.

1. Lied    Tut mir auf die schöne Pforte (EG 166,1-2+4)

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Der komplette Gottesdienst zu Hause am 07. Februar als PDF

 

Pn Christiane Elster

Gottesdienst zu Hause
31. Januar 2021 (Letzter Sonntag nach Epiphanias)

Ich lade Sie herzlich ein, den Gottesdienst gemeinsam zu feiern – an verschiedenen Orten, aber verbunden im Gebet.
Wenn Sie mögen, zünden Sie eine Kerze an und legen ein Gesangbuch bereit.

Einstimmung
„Über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.“ (Jes 60, 2)
Wenn die Tage so trüb sind wie in der letzten Woche manchmal, dann tut so ein aufmunterndes Wort richtig gut!
Vom Licht hören wir heute – Licht, das Gott in Jesus in unsere Welt gebracht hat.
Licht, das auch uns heute erreichen möchte, uns Wegweiser und Halt sein kann.
Licht, das wir weitertragen können.

Herzlich willkommen zum Gottesdienst an diesem letzten Sonntag nach Epiphanias.
Gemeinsam feiern wir
im Namen Gottes,
auf dessen Wort hin Licht wurde,
im Namen Jesu Christi,
der Menschen ins Licht gerufen hat,
und im Namen der Heiligen Geistkraft,
die uns stärkt und tröstet, so dass es in uns licht werden kann.   Amen

Lied EG 450, 1-3 Morgenglanz der Ewigkeit

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Der komplette Gottesdienst zu Hause am 31. Januar als PDF

 

Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
24. Januar 2021 (3. Sonntag nach Epiphanias)

Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie mögen, zünden Sie sich eine Kerze an und legen sich ein Gesangbuch bereit. So feiern wir gemeinsam Gottesdienst, in der Arche Norddeich, in der Andreaskirche Norden und bei Ihnen zuhause.


Begrüßung und Eröffnung


Es werden kommen von Osten und von Westen,
von Norden und von Süden,
die zu Tisch sitzen werden im Reiche Gottes.
(Lk 13,29)              

Eben noch war Weihnachten und wir haben gefeiert: Das Erscheinen des Lichtes, das Erscheinen Christi in dieser Welt. Der Baum in unseren beiden Kirchen hat noch einen letzten Sonntag bekommen und das ist gut; denn Licht haben wir nötig.

Eben noch haben wir gefeiert, das Jesus geboren ist, in einem Stall in Betlehem. Und heute feiern und bedenken wir in diesem Gottesdienst, dass dieses Licht Grenzen überschritten hat und in alle Welt leuchtet. Von Israel bis zu uns hier in Norden und Norddeich.

Letzte Woche war in der Andreasgemeinde auf dem Altar neben dem leeren Stall noch die eilige Flucht der heiligen Familie aufgebaut. Sie flohen, weil Herodes ihnen nachstellte.
Diese Woche geht es um eine andere Flüchtlingsfamilie aus Betlehem: Elimelech und seine Frau Noomi. Viele Jahrhunderte vor Jesu Geburt wurde die Geschichte aufgeschrieben, im Buch Rut. Rut ist der Name ihrer Schwiegertochter aus dem Land Moab.

Rut war eine äußerst mutige und gewitzte Frau. Und liebevoll. In Jesus Stammbaum tauchen übrigens unter all den Männern neben Maria nur vier Frauen auf, alle Ausländerinnen. Und eine davon ist eben Rut. Und um sie wird es heute gehen.
Gott segne unser Reden, Hören (und Lesen)!

1. Lied    445,1-2+5 Gott des Himmels und der Erden

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Der komplette Gottesdienst zu Hause am 24. Januar als PDF

 

Pn Christiane Elster

Gottesdienst zu Hause
17. Januar 2021 (2. Sonntag nach Epiphanias)

Bitte legen Sie ein Gesangbuch bereit.
Wenn Sie mögen, zünden Sie eine Kerze an.

Einstimmung
Von Gottes Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. Joh 1, 16
Der Wochenspruch erinnert daran: Gott gibt reichlich – und wo Gottes Gnade uns erreicht, da kann sich unser Leben verwandeln.

Die Jahreslosung, die die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen für 2021 ausgewählt hat, nimmt diesen Gedanken auf und verknüpft ihn mit einer ganz konkreten Aufforderung an uns: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
Lk 6, 36

In diesem Gottesdienst steht die Jahreslosung im Mittelpunkt. Ich lade Sie und Euch herzlich ein: Lasst uns zusammen Gottesdienst feiern im Namen Gottes, Quelle unseres Lebens, im Namen Jesu Christi, Grund unserer Hoffnung, und im Namen des Heiligen Geistes, Kraft für alle unsere Wege. Amen  
 
Lied EG 454 Auf und macht die Herzen weit

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Der komplette Gottesdienst zu Hause am 17. Januar als PDF

 

Michael Rückleben, Fürbitten: Sabine Sandmann

Gottesdienst zu Hause
10. Januar 2021 (1. Sonntag nach Epiphanias)

Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie mögen, zünden Sie sich eine Kerze an und legen sich ein Gesangbuch bereit. So feiern wir gemeinsam Gottesdienst, in der Kirche und zur selben Zeit oder zu einer anderen Zeit bei Ihnen zuhause.


Begrüßung

Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Liebe Gemeinde,
welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.

Nicht die Angehörigen der einen oder anderen Gemeinde, der einen oder anderen Kirche oder Freikirche – ja nicht einmal die Ausgetretenen sind ausgeschlossen: „Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder“ Wer in diesem Geist handelt, wen  er bewegt, wen er umtreibt und zum Handeln bringt; so heißt es im Brief des Paulus an die Römer im 8. Kapitel.

Und damit sind wir auch schon mitten in der Predigt. Dabei habe ich Sie noch nicht einmal begrüßt.
Also: herzlich willkommen zum Gottesdienst. Herzlich willkommen in der Kirche und herzlich willkommen zuhause. Schön, dass Sie da sind.

Wir sind noch in der Epiphaniaszeit, feiern noch die Erscheinung des Herrn – Weihnachten ist noch nicht vorbei.
Der Baum steht noch in der Kirche. An den Liedern wird man es merken, da klingt die Fröhlichkeit über das Erscheinen des Lichtes in dunkle Zeit – und zugleich waren die Weihnachtszeit und der Jahreswechsel für manche auch schmerzlich, weil sie Familie und Freunde nicht sehen konnten.

Vielleicht kann sich das beim ersten Lied schon ein wenig ändern. Es wird selten gesungen, ist aber mit der Melodie des benachbarten Liedes 440 (All Morgen ist ganz frisch und neu) manchmal auch sehr erfrischend.

1. Lied    Du höchstes Licht EG 441 (Melodie 440)

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Pn Christiane Elster

Gottesdienst zu Hause
03. Januar 2021 (2. Sonntag nach Weihnachten)

Bitte legen Sie ein Gesangbuch bereit.
Zünden Sie eine Kerze an, wenn Sie mögen.

Einstimmung
„Seid barmherzig,
wie auch euer Vater barmherzig ist.“ Lk 6, 36
Mit der Jahreslosung für 2021 lade ich Euch und Sie zum Gottesdienst an verschiedenen Orten ein: Zuhause oder in einer unserer Kirchen.
Wir schauen auf das eben begonnene Jahr, das vor uns liegt. Manches betrachten wir mit tiefer Sorge, aber es ist in diesen Tagen auch viel Zuversicht zu spüren.
Noch einmal hören wir der Weihnachtsbotschaft nach.
Dabei ist es aber nicht das Kind in der Krippe, auf das unser Blick heute fällt, sondern der heranwachsende Jesus, in dem sich Gottes Geschichte mit uns fortsetzt.

Gott, Mensch geworden in Jesus, bei uns in der Kraft des Heiligen Geistes.  Amen

Lied EG 39, 1-3.7  Kommt und lasst uns Christus ehren

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Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
31. Dezember 2020 (Jahreswechsel 2020/2021)

Liebe Leserin, lieber Leser,

im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes gehen wir in ein neues Jahr.
Vor Gott bringen wir das alte Jahr, mit seinen Sorgen, mit seinen Freuden. Von Gott empfangen wir auch das neue.

„Meine Zeit steht in deinen Händen“ so sagt es der Spruch für den Altjahrsabend, aus Psalm 31 (16a).

In wenigen Stunden geht das alte Jahr zu Ende. Und was war das für ein Jahr! Für alle ist es völlig anders gewesen als gedacht. Oft lag es an Corona, aber auch anderes bleibt für uns immer mit diesem Jahr 2020 verbunden. Und unser Leben bestand dieses Jahr keineswegs nur aus Corona.

Das Schwere und das Beglückende – wir wollen es heute bedenken. Und in Gottes Hände legen, den Vater unserer Zeit. Mutter aller Zeit.

Im Namen Gottes gehen wir in ein neues Jahr.
Im Namen Gottes feiern wir diesen Gottesdienst.
Amen

1. Lied     Nun lasst uns gehen und treten (58,11-15)

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Gottesdienste
für Heiligabend und dem 1. Weihnachtstag

Liebe Leserin und lieber Leser,

für Heiligabend und Weihnachten gibt es nun gleich zwei Gottesdienste.
Das hat seinen Sinn darin, dass der erste Gottesdienst (für Heiligabend) nachdenklicher und ernster geworden ist (besinnlicher). Das ist diesem besonderen Jahr auch angemessen. Der Gottesdienst für den 1. Weihnachtstag blendet das alles nicht aus, stellt aber die Freude über die Geburt Christi mehr in den Vordergrund.

Gott segne Sie! Frohe Weihnachten!

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Heiligabend 2020
Gottesdienst für zuhause
(Michael Rückleben, Fürbitten und Lesungen Sabine Sandmann)

1. Weihnachtstag 2020
Gottesdienst für zuhause
Michael Rückleben

 

Christiane Elster

Gottesdienst zu Hause
20. Dezember 2020 (4. Advent)

Sie sind herzlich eingeladen, den Gottesdienst zu Hause gemeinsam mit den BesucherInnen in unseren Kirchen zu feiern. Bitte legen Sie ein Gesangbuch bereit. Wenn Sie mögen, zünden Sie eine Kerze an. 

Einstimmung
„Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr,
schon ist nahe der Herr!“ EG 17
4. Advent – auch wenn es uns derzeit schwer fallen mag: wir hören von großer Freude, die Menschen erfassen kann. Vorfreude auf ein großartiges Ereignis, ein Geschenk, das Gott uns Menschen macht.
Und es zeigt sich: diese Freude ist stärker als alle Zweifel, Einwände und Ängste.

Wir feiern unseren Gottesdienst im Namen Gottes,
Friedenskönig,
Kind in der Krippe,
Licht aus der Höhe.  Amen

Lied EG 17 „Wir sagen euch an den lieben Advent“

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Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
13. Dezember 2020 (3. Advent)

Liebe Leserin, lieber Leser,

Stille kann uns manchmal drücken.
Stille im Advent kann aber auch ein Geschenk sein. Und uns zur Ruhe helfen.

Wir laden Sie ein, Gottesdienst mit uns zu feiern.
Wenn Sie einen Adventskranz, ein Adventsgesteck oder eine Kerze bei sich haben, können Sie diese auch mit einbeziehen und jetzt anzünden.


Eröffnung

Die Stille spricht:
Lass alles los, was dich bedrückt und umtreibt.
Lass alles los, was dich zermürbt und zerreißt.
Lass es los und atme.
Atme ein: Gottes liebende Gegenwart.
Atme aus: Sorgen und Angst.
Lass dich berühren vom Klang der Stille.
Von der Musik, die du im Kopf hast
und den Worten in diesem Gottesdienst.

Bereitet dem Herrn den Weg;
denn siehe, der Herr kommt gewaltig.

Bereite dem Herrn den Weg. Auch in Dir.

1. Lied    8 Es kommt ein Schiff

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Der komplette Gottesdienst zu Hause am 13. Dezember als PDF

 

Lektorin Sabine Sandmann

Gottesdienst zu Hause
06. Dezember 2020 (2. Advent)

Der Wochenspruch lautet:
"Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht!" (Lk 21, 28)

Liebe Leserin, lieber Leser,
ich wünsche Ihnen auf diesem Weg einen gesegneten zweiten Advent.
Wenn Sie mögen, zünden Sie sich eine Kerze an und legen sich ein Gesangbuch bereit. So feiern wir gemeinsam Gottesdienst, verbunden untereinander mit und durch Gott.
Im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

(In unserer Kirche habe ich für unseren heutigen Gottesdienst eine Leiter neben dem Altar aufgestellt, darauf habe ich Kerzen verteilt, welche ich im Laufe des Gottesdienstes gerne anzünden möchte.)

Vielleicht wundern Sie sich über die Leiter, die heute hier in der Kirche steht. Nein, sie ist nicht nach dem Kirchenputz stehen geblieben. Die Leiter, sie kann für uns ein Zeichen sein: die Leiter verbindet Unten und Oben, Höhe und Tiefe. Sie wird unten aufgestellt, um etwas zu erreichen, das zu hoch ist. Was in der profanen Sprache „oben“ und „unten“ bezeichnet, heißt in der Sprache der Gläubigen „Himmel“ und „Erde“.
Um die Verbindung von Himmel und Erde, darum geht es aus meiner Sicht im Advent. Oben und Unten, Höhe und Tiefe, Gott und Mensch. Im Symbol der Leiter wird diese Verbindung augenfällig. Gott kommt herab zu uns Menschen in Jesus. Im Laufe der Adventszeit will er uns immer näherkommen.

"Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht!" (Lk 21, 28)

Lied Macht hoch die Tür, N.1 Strophe 1-3

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Christiane Elster und Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
29. November 2020 (1. Advent)

Liebe Leserin, lieber Leser,

nun ist Advent! Ein anderer Advent als die letzten Jahre.
Vielleicht auch eine Chance, sich anders auf Weihnachten vorzubereiten.

Mache dich auf und werde Licht.
Denn dein Licht kommt und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir!
Jes 60, 1

Wenn Sie einen Adventskranz oder ein Adventsgesteck haben, können Sie diese auch in den Gottesdienst mit einbeziehen und jetzt die 1. Kerze anzünden oder betrachten.

Wir feiern den 1. Advent.
Diese Wochen, die vor uns liegen, sind eine besondere Zeit.
Wir schmücken unsere Fenster und Wohnungen, Häuser und Gärten, die Straßen und unsere Kirche.
Der Adventskalender erinnert jeden Tag an das große Geschenk, das Gott uns macht.
Wir hören vertraute Melodien, die nach Sehnsucht und noch zaghafter Freude klingen.
Die erste Kerze am Adventskranz brennt. Sie zeigt: Wir sind auf dem Weg. Woche für Woche wird es heller um uns. Weil Gott Mensch wird, dir, Mensch, zugute!

Wo Menschen einander Freude schenken, da ist Advent.
Wo Menschen Zeit miteinander teilen, da ist Advent.
Wo Menschen ihre Hoffnung weitersagen, da ist Advent;
da kommt Gott zu uns.
Amen

1. Lied    1,1-2+5 Macht hoch die Tür3

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Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
22. November 2020 (letzter Sonntag im Kirchenjahr)

Liebe Leserin, lieber Leser,
dieser Gottesdienst ist besonders auf die Menschen abgestimmt, die im letzten Jahr oder in den Jahren davor einen lieben Menschen verloren haben. Vielleicht möchten Sie trotzdem zuhause mitfeiern und uns mit Ihren Gedanken und Gebeten unterstützen.

Votum
Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen,
auf dass wir klug werden.
Liebe Gemeinde, liebe Trauernde,
heute ist ein Tag der Trauer und vieler Gedanken an Ihre lieben Verstorbenen.
Schön, dass Sie heute dabei sind. Ich begrüße Sie ganz herzlich.
Es ist kein leichter Tag. Einen Menschen loslassen müssen, der einem so nahe stand ist, immer schwer. Unter Corona-Bedingungen war der Abschied für viele von Ihnen sogar noch schwieriger:
Menschen, die dazugehört hätten, mussten zuhause bleiben. Die vertrauten Formen und Gesten waren uns vielfach genommen oder eben mit schlechtem Gewissen verbunden: sich ohne Worte in den Arm nehmen, ja selbst der Handschlag.
Und in der Kapelle nur wenige Gäste und kein Gesang.
Vor allem aber musste man noch mehr entscheiden oder bedenken als ohnehin schon – und das in einer Situation, wo man eigentlich gar nichts will oder kann.
Trotzdem haben wir die Zuneigung der anderen zu unseren Verstorbenen und auch zu uns oft auch so gemerkt, auch ohne Umarmung. Manchmal sind wir aber auch unsicher zurückgeblieben – und unser Gegenüber vielleicht auch.
Heute wollen wir miteinander der Verstorbenen gedenken. Der Menschen, die uns etwas bedeutet haben.
Wir wollen uns in den Arm nehmen lassen … nicht von Menschen, sondern von der Liebe Gottes.
Große Worte?
Ja.
Aber sind sie nicht nur Trost für die, die an ihn glauben können?
Ja. Und nein.
Doch dazu später mehr
Sie sind hier, weil sie nicht vergessen wollen und können. Weil es einen Menschen gibt, oder mehrere, an denen sie hängen.
In Gedanken und Träumen, in Liebe verbunden. Bei allem was in jedem Leben auch schwierig ist und war: in Liebe verbunden.
Das kann Ihnen niemand nehmen. Und diese Verbindung, die spüren Sie auch am heutigen Tag.

1. Lied Wer nur den lieben Gott EG 369,1-3

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Christiane Elster

Gottesdienst zu Hause
15. November 2020 (Vorletzter Sonntag im Kirchenjahr)

Wenn Sie mögen, zünden Sie eine Kerze an und legen ein Gesangbuch bereit.

Einstimmung
Herzlich willkommen zum Gottesdienst an verschiedenen Orten, in der Kirche und zu Hause.
Das Kirchenjahr geht zu Ende. Einige besondere Gedenktage fallen in diese Zeit. In den Lesungen und Gebeten wird heute das Thema der ökumenischen Friedensdekade  2020 (8.11. – 18.11.) aufgegriffen: „Umkehr zum Frieden“.

In der Hoffnung darauf,
dass Gott sich uns liebevoll zuwendet,
Jesus Christus uns zum Trost wird
und Gottes Geistkraft uns zum Leben ermutigt,
feiern wir Gottesdienst.

Lied EG 432 „Gott gab uns Atem“

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Lektorin Irmtraud Benjamins

Gottesdienst zu Hause
08. November 2020 (Drittletzter Sonntag im Kirchenjahr)

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn Sie mögen, zünden Sie sich eine Kerze an und legen sich ein Gesangbuch bereit.

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen
Ihnen und euch allen ein herzliches Willkommen zum Gottesdienst.
Die Sehnsucht nach Erneuerung prägt den Drittletzten Sonntag des Kirchenjahres. Woran erkennen wir, dass Gottes Reich angebrochen ist? Wann wird endlich Frieden sein? „Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen“, heißt es im Wochenspruch. Die Erneuerung beginnt jetzt schon – und steht noch aus. In dieser Spannung leben wir.

Lied EG 152 Wir warten dein, o Gottes Sohn


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Pastorin C. Elster

Gottesdienst zu Hause
01. November 2020 (21. Sonntag nach Trinitatis)

Wenn Sie möchten, legen Sie ein Gesangbuch bereit und zünden eine Kerze an.

Einstimmung  
Lass dich nicht vom Bösen überwinden,
sondern überwinde das Böse mit Gutem. Röm 12, 21
Das ist der Wochenspruch für die erste Novemberwoche.
Herzlich willkommen zum gemeinsamen Gottesdienst an verschiedenen Orten.

Das Böse mit Gutem überwinden…
Manchmal ist das gar nicht so leicht, das Gute, das Richtige zu sehen und dann auch zu tun.
Weil es uns etwas abverlangt….
Weil wir Gewohntes verändern müssen…
Weil wir auch uns selbst immer wieder hinterfragen müssen und sensibel für die Bedürfnisse anderer bleiben müssen…
Im Gottesdienst erinnern wir uns daran, dass Gottes Kraft uns durch alle Zeiten tragen und leiten will.
Dann blüht immer wieder das Leben auf.
Amen

Lied EG 604 Wo ein Mensch Vertrauen gibt

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Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
25. Oktober 2020 (20. Sonntag nach Trinitatis)

Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie mögen, zünden Sie sich eine Kerze an und legen sich ein Gesangbuch bereit.

So feiern wir gemeinsam Gottesdienst, in der Andreaskirche oder in Norddeich und zuhause. Verbunden untereinander mit und durch Gott.

Im Namen Gottes, der uns Orientierung geben will, damit wir gut miteinander leben können. Im Namen Jesu, der Gottes Weg und Gottes Liebe gelebt hat.
Und im Namen des Heiligen Geistes, der Kraft, die uns auf diesem Weg beflügeln will: Friede sei mit Euch!
„Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.“ (Micha 6,8)

Ob ich das Radio anmache oder mit Freunden telefoniere: Corona rauf und runter. Die deutlich erhöhten Zahlen, zwischendurch auch in Norden. Das macht mir Sorge und macht uns manchmal auch verrückt. Es ist als gäbe es nur ein Thema. Und das schränkt meinen Blick dann auch manchmal ganz schön ein.
Der heutige Sonntag hat sein eigenes Thema; rund um das Gottes Wort und die Gebote. Und der Predigttext geht übers Ähren raufen am Sabbat und den Umgang mit den Weisungen Gottes.
Vielleicht können wir dabei (so durch die Hintertür) auch etwas mitnehmen für unseren Umgang mit den ganz irdischen Corona-Regeln.
Wenn ich das richtig sehe, dann bedeutet ein am Menschen statt am Buchstaben orientierter Umgang mit Regeln ein großes Maß an eigener Verantwortung. Und die orientiert sich eben nicht nur an den Bedürfnissen Einzelner, sondern aller anderer auch.

1. Lied 447,1-3 Lobet den Herren alle, die ihn ehren

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Der komplette Gottesdienst zu Hause am 25. Oktober als PDF

 

Lektorin Irmtraud Benjamins

Gottesdienst zu Hause
18. Oktober 2020 (19. Sonntag nach Trinitatis)

Wer möchte, kann eine Kerze anzünden und ein Gesangbuch bereitlegen.

Einstimmung
Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Mich ändern, ja verändern lassen, ist heute unser Thema. Es geht auch um Kleider, die uns durchaus verwandeln können.
Lassen Sie uns mit dem Wochenspruch beginnen, der da lautet: „Heile du mich, Herr, so werde ich heil; hilf mir, so ist mir geholfen“.
Ganz besonders gut wird das im Lied:“Ich singe dir mit Herz und Mund“ ausgedrückt.

Lied: EG 324, 1.2.5.15 Ich singe dir mit Herz und Mund

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Der komplette Gottesdienst zu Hause am 18. Oktober als PDF

 

Pastor i.R. Albertsmeier

Gottesdienst zu Hause
11. Oktober 2020 (18. Sonntag nach Trinitatis)

Wer zu Hause eine Kerze entzünden möchte, möge das zu Beginn jetzt tun.

Wir feiern diesen Gottesdienst in Verbundenheit mit Jesus Christus und in Verbundenheit unterein-ander mit allen Mitfeiernden in der Andreasge-meinde, in Norddeich und wo immer. Und wir tun das im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Ich begrüße alle ganz herzlich und bitte Sie und Euch, mit mir den folgenden Psalm zu sprechen:
EG 732 - Psalm 71
Herr, ich traue auf dich, lass mich nimmermehr zuschanden werden.
Errette mich durch deine Gerechtigkeit und hilf mir heraus, neige deine Ohren zu mir und hilf mir!
Sei mir ein starker Hort, zu dem ich immer fliehen kann, der du zugesagt hast, mir zu helfen;
denn du bist meine Zuversicht, Herr, mein Gott,
meine Hoffnung von meiner Jugend an.
Verwirf mich nicht in meinem Alter,
verlass mich nicht, wenn ich schwach werde.
Du lässest mich erfahren viele und große Angst
und tröstest mich wieder.
Meine Lippen und meine Seele, die du erlöst hast,
sollen fröhlich sein und dir lobsingen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heili-gen Geist, wie es war im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit in Ewigkeit. Amen.

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Der komplette Gottesdienst zu Hause am 11. Oktober als PDF

 

Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
04. Oktober 2020 (Erntedank)

Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie mögen, holen Sie sich einen herbstlichen Zweig aus dem Garten. Oder sie legen einen Apfel oder eine schöne Blüte neben Kerze und Gesangbuch. Gerne auch eine Postkarte und einen Stift. Wozu? Lassen Sie sich überraschen.

„Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit“

Erntedank. Ein Tag zum danken. Ein Tag, sich an allen Gaben zu erfreuen, an der Fülle des Lebens. Ein Tag, um auf die eigene Ernte und auf Gott zu schauen.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Was für ein Erntejahr!
Der Holunder ist verschrumpelt. Die Vögel, die ihn suchen, gehen leer aus. Manch Gärtner hatte Glück und zum Beispiel eine reiche Tomaten- oder Apfelernte. Viele Landwirte hier sind noch mal so davongekommen. Jedenfalls besser als in anderen Regionen, wo Felder und Wald direkt vertrocknet sind. Aber auch hier ist es so: das 3. Jahr der Trockenheit in Folge bereitet große Sorgen. Wer will da klimatische Veränderungen immer noch abstreiten?
Und trotzdem wurde natürlich auch in diesem Jahr eine Ernte eingefahren. Eine reichliche Ernte, die uns mehrfach satt machen kann. Und zugleich sind viele Höfe gefährdet – eine verrückte Situation.

Ernte und Missernte. Misslingen und Gelingen. Was war in diesem Jahr, in diesem Corona-Jahr, nicht alles ganz anders als erwartet und erhofft.

Gab es trotzdem Ernte? Gibt es Grund zum danken?
Was ist Ihre Ernte dieses Jahres bisher?

Und fühlen Sie sich von Gott versorgt? „Du gibst Speise zur rechten Zeit“?

Fragen stehen am Anfang dieses Gottesdienstes. Ich würde mich freuen, wenn Sie am Ende einige Antworten für sich gefunden haben. Einen gesegneten Gottesdienst!

1. Lied 505,1-4 Die Ernt ist nun zu Ende

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Der komplette Gottesdienst zu Hause am 04. Oktober als PDF

 

Auch im eigenen Garten macht sich der Klimawandel bemerkbar

Vor 2 Jahren fanden die Vögel saftige Holunderbeeren.

2020 finden sie nur Holunder-Trockenfrüchte.

Für Mensch und Tier ungenießbar.

 

Pn C. Elster

Gottesdienst zu Hause
27. September 2020 (16. Sonntag nach Trinitatis)

Ich lade Sie herzlich ein, den Gottesdienst gemeinsam zu feiern – an verschiedenen Orten, aber verbunden im Gebet.
Wenn Sie mögen, zünden Sie eine Kerze an und legen ein Gesangbuch bereit. Pn C. Elster

Einstimmung
Es ist etwas ungewöhnlich, dass wir heute, da der Herbst gerade begonnen hat, österliche Texte hören. Sie erinnern uns an die zentrale Botschaft des christlichen Glaubens: Gott hat durch Jesus den Tod überwunden und uns allen das Leben geschenkt.
Der Wochenspruch nimmt diesen Gedanken auf. Er steht im 2. Brief an Timotheus 1, 10: Jesus Christus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium.

Wir feiern Gottesdienst im Namen Gottes, der uns das Leben geschenkt hat,
im Namen Jesu Christi, der sogar den Tod überwunden hat,
und im Namen der Heiligen Geistkraft, die uns erfüllen will mit ihrer Kraft. Amen

Lied EG 432 Gott gab uns Atem

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Der komplette Gottesdienst zu Hause am 27. September als PDF

 

Superintendent Dr. Kirschstein

Gottesdienst zu Hause
20. September 2020 (15. Sonntag nach Trinitatis)

Musik: Orgelvorspiel

Begrüßung: "Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch."
1. Petrus 5,7

Musik: EG 303 "Lobe den Herren, o meine Seele Str. 1+3+4

Psalm 121 (= EG 749)

Gebet

Lesung: Matthäus 6, 25-34

Glaubensbekenntnis

Musik: EG 369 "Wer nur den lieben Gott lässt walten" Str. 1-3+7

Predigt: l. Mose 2, 4b-9. 15

Musik: EG 432 "Gott gab uns Atem, damit wir leben" Str. 1-3

Abkündigungen

Musik: EG 303 "Lobe den Herren, o meine Seele!" Str. 5+6+8

Fürbitten

Vater unser

Segen

Musik: Orgelnachspiel

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Der komplette Gottesdienst zu Hause am 20. September als PDF

 

Vorstellungsgottesdienst am 13.09.

Liebe Leserinnen, lieber Leser!
Liebe Gemeinde,

diesen Sonntag werden sich unsere Konfirmanden und Konfirmanden vorstellen (Dienstagsgruppe von Frau Pastorin Elster). Durch die komplette Schließung aller Gottesdienste am Anfang der Corona-Zeit musste dieser Gottesdienst ja zuerst ausfallen.

Nun ist es soweit! Und damit alle gesund bleiben und möglichst viele kommen können, wird der Gottesdienst draußen stattfinden. Bei Wind und Wetter! Nein, so wie es aussieht bei herrlichem Sonnenschein.

So ein Gottesdienst lässt sich aber nicht einfach zu Papier bringen. Deshalb mag sehr gern kommen, wer kann. Und für die, die das nicht können oder lieber nicht möchten, habe ich den Gottesdienst so wie ich ihn in Norddeich halten werde für Sie und Euch zusammengestellt.

Ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Michael Rückleben

 

Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
13. September 2020 (14. Sonntag nach Trinitatis)

Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie mögen, zünden Sie sich eine Kerze an und legen sich ein Gesangbuch bereit.
So feiern wir gemeinsam Gottesdienst, in der Andreaskirche oder in Norddeich und zur selben Zeit oder zu einer anderen Zeit zuhause. Zuhause, aber verbunden untereinander mit und durch Gott.

Gott sei mit Euch!
Im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen

In Lukas 19,10 dem Ende unseres heutigen Predigttextes heißt es: „Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“

Wenn man häufig denselben Witz gehört hat oder wenn einer eine Geschichte zum zehnten Mal erzählt, dann hört man gar nichtmehr richtig hin: kennt man ja schon.
Das kann einem auch bei einem Bibeltext so gehen, wenn er allzu bekannt ist. Auch den Predigttext heute werden viele schon mal gehört haben.Daher habe ich ihn in der Predigt verfremdet und in unsere heutige Zeit übersetzt.

Und übertrieben habe ich auch tüchtig, so wie Kabarettisten das gerne tun. Prüfen Sie selbst, ob das Zuhören und Aufnehmen dadurch erschwert oder erleichtert wird.

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Prädikant Jürgen Badur

Gottesdienst zu Hause
30. August 2020 (12. Sonntag nach Trinitatis)

Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie mögen, zünden Sie sich eine Kerze an und legen sich ein Gesangbuch bereit.

So begrüße ich Sie ganz herzlich. Ob in der Andreas-kirche, in der Arche und zuhause:
Gemeinsam feiern wir Gottesdienst im Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen

„Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen.“

Das Bild vom Schilfrohr, das wieder aufgerichtet wird, und von der Glut, die wieder angefacht wird, ist in der Geschichte der Kirche oft auch als Trost für „geknickte“ und „ausgebrannte“ Menschen verstanden worden.
Heute ist es die Aufforderung an uns und Motivation, alles zu tun, um menschliches Leben aufzurichten, zu fördern, zu schützen und zu erhalten.

1. Lied Wunderbarer König (327,1-4)

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Lektorin Irmtraud Benjamins

Gottesdienst zu Hause
23. August 2020 (11. Sonntag nach Trinitatis)

Wenn Sie möchten, legen Sie ein Gesangbuch bereit und zünden eine Kerze an.


Einstimmung
Wir feiern Gottesdienstim Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Können Sie, könnt ihr über euch selbst lachen? Nun, ich mag Menschen, die das Leben ernst, aber sich selbst leicht nehmen können. Das ist unser Thema für Heute. Und der Wochenspruch dazulautet:
Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.
1.Petr 5, 5b

Lied EG 613Liebe ist nicht nur ein Wort

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Lektor Peter Fischer

Gottesdienst zu Hause
16. August 2020 (10. Sonntag nach Trinitatis)

Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie mögen, zünden Sie sich eine Kerze an und legen sich ein Gesangbuch bereit.
So feiern wir gemeinsam Gottesdienst, wir in der Andreaskirche und Sie zur selben Zeit oder zu einer anderen Zeit zuhause. Zuhause, aber verbunden untereinander mit und durch Gott. (Peter Fischer)
Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes

Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat! (Psalm 33,12) Mit dem Leitspruch für die neue Woche begrüße ich Sie zum Gottesdienst. Wir denken heute besonders an das Volk Israel und daran, dass Jesus selbst diesem Volk angehört. Jesus hat die Tür geöffnet, damit alle Menschen Teil des Gottesvolkes werden können. Alle Menschen erben Gottes Segen. Alle Menschen erben Gottes Auftrag, im Einklang mit allen Geschöpfen zu leben. Wir hören davon, wie schwer das ist. Und wir bitten um Mut und Leichtigkeit für uns und unsere Welt.

Lied: EG 428 „Komm in unsere stolze Welt“

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Pn Christiane Elster

Gottesdienst zu Hause
09. August 2020 (9. Sonntag nach Trinitatis)

Wenn Sie mögen, legen Sie ein Gesangbuch bereit und zünden eine Kerze an.

Einstimmung mit dem Wochenspruch   
Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen;
und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern. Lk 12, 48

Herzlich willkommen zum Gottesdienst an verschiedenen Orten. Wir alle sind eingeladen, uns mit neuer Kraft und gestärktem Vertrauen beschenken zu lassen.
Unseren Gottesdienst feiern wir
im Namen Gottes - Quelle, die belebt, 
im Namen Jesu Christi - Wahrheit, die befreit 
und im Namen des Heiligen Geistes - Kraft, die erneuert.

Lied EG 444 „Die güldene Sonne“

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Pastor i.R. Albertsmeier

Gottesdienst zu Hause
02. August 2020 (8. Sonntag nach Trinitatis)

Wer zu Hause eine Kerze entzünden möchte, möge das zu Beginn jetzt tun.

Wir  feiern  diesen  Gottesdienst  in  Verbundenheit mit  Jesus  Christus  und  in  Verbundenheit untereinander mit  allen  Mitfeiernden  in  der  Andreasgemeinde, in Norddeich und wo immer. Und wir tun das im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Ich  begrüße  alle  ganz  herzlich  und  bitte  Sieund Euch, mit mir den folgenden Psalm zu sprechen:
EG 714 -Psalm 27

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Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
26. Juli 2020 (7. Sonntag nach Trinitatis)

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn Sie mögen, zünden Sie sich eine Kerze an und legen sich ein Gesangbuch bereit.
So feiern wir gemeinsam Gottesdienst, wir in der Andreaskirche oder in Norddeich und Sie zur selben Zeit oder zu einer anderen Zeit zuhause. Zuhause, aber verbunden untereinander mit und durch Gott.

 
„So seid Ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge,
sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.“   (Epheser 2,19)

Liebe Zimmernachbarinnen und Zimmernachbarn,
wer bringt den Müll raus? Und wer macht heute den Abwasch? Und wer hat seine Füße schon wieder nicht abgeputzt?

Sind wir Gottes Hausgenossen, Mitbürger der Heiligen, dann ergeben sich daraus natürlich auch Pflichten. Das ist in jedem Haushalt so.
Das erwarten wir auch von unseren Kindern – ob es immer so klappt, das sei mal dahingestellt.

Und doch lieben wir sie, unsere „Hausgenossen“: Partnerinnen und Partner, Kinder, Eltern – meistens jedenfalls.

Ich glaube, Gott geht es ähnlich mit uns. Er liebt uns wie eine Mutter und ein Vater. Und bringt uns berechtigte Erwartungen entgegen.
Die Liebe aber ist nicht die Folge davon, dass wir uns bei Tisch und auch sonst gut benehmen. Die Liebe ist längst da.


Heute ist der „Abendmahlssonntag“ . Es ist ganz merkwürdig, das Abendmahl in den Mittelpunkt zu stellen, ohne Abendmahl feiern zu können.
Ohne heute Abendmahl feiern zu können. Denn wir werden es wieder feiern. Und Gottes Wege uns zu sättigen sind sowieso vielfältig, liebe Hausgenossen und Mitbewohnerinnen im Hause Gottes.

1. Lied    220 Herr, du wollest uns bereiten
(Melodie: Wachet auf, ruft uns die Stimme)

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Eingang vom Kloster Bursfelde

 

Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
19. Juli 2020 (6. Sonntag nach Trinitatis)

Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie mögen, zünden Sie sich eine Kerze an und legen sich ein Gesangbuch bereit.

So feiern wir gemeinsam Gottesdienst, wir in der Andreaskirche und Sie zur selben Zeit oder zu einer anderen Zeit zuhause. Zuhause, aber verbunden untereinander mit und durch Gott.

„So spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“
Mit diesem unglaublichen Zuspruch begrüße ich Sie und Euch ganz herzlich. Gott trägt uns. Bei ihm haben wir ein Zuhause. Wo wir auch sind, was immer wir gerade tun oder auch nicht tun: wir sind sein.
Wahrscheinlich sind die allermeisten von uns schon „getauft auf seinen Namen“ – auf jeden Fall: getragen von seiner Liebe. Und von ihm auch ins Leben geholt.

1. Lied Ich bin getauft auf deinen Namen 200,1-4
Ich bin getauft auf deinen Namen, Gott Vater, Sohn und Heilger Geist; ich bin gezählt zu deinem Samen, zum Volk, das dir geheiligt heißt…….

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vorbereitet von Frauen aus der Andreasgemeinde

Gottesdienst zu Hause
12. Juli zum Ev. Frauensonntag (5. Sonntag nach Trinitatis)

vorbereitet von Frauen aus der Andreasgemeinde (unter  Verwendung  der  Arbeitshilfe  zum  Evangelischen  Frauensonntag 2020, hrsg. von der EFiD e.V. + Ev. Zentrum Frauen und Männer gGmbH)


Wenn Sie mögen, zünden Sie eine Kerze an und legen ein Gesangbuch bereit.


Eröffnung 
Der Frauensonntag wird jedes Jahr in der evangelischen Kirche gefeiert. In diesem Jahr geht es um das Licht! „Lasst euer Licht leuchten!“ Dieser Satz stammt aus der Bergpredigt Jesu im Matthäusevangelium.

Unseren Gottesdienst feiern wir im Namen Gottes, Quelle allen Lebens, im Namen Jesu Christi, Grund unserer Hoffnung, und im Namen der Heiligen Geistkraft, die uns ermutigt und frei macht, unser Licht leuchten zu lassen und die Welt zu verändern.

Lied EG 302 „Du, meine Seele, singe“

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Ln. Sabine Sandmann

Gottesdienst zu Hause
05. Juli (4. Sonntag nach Trinitatis)

„Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen" so lautet der Wochenspruch für diese Woche.

Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie mögen, zünden Sie sich eine Kerze an und legen sich ein Gesangbuch bereit.
So feiern wir gemeinsam Gottesdienst, wir in der Andreaskirche und Sie zur selben Zeit oder zu einer anderen Zeit Zuhause. Zuhause, aber verbunden untereinander mit und durch Gott.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Gebet:
Herr wir danken dir für diesen neuen Tag,
und bitten dich um deinen Schutz und deine Bewahrung
in dieser besonderen Zeit.
Dass wir in Gemeinschaft verbunden bleiben und
Füreinander da sind,
darum bitten wir dich.
Amen

1. Lied All Morgen ist ganz frisch und neu 440

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Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
28. Juni (3. Sonntag nach Trinitatis)

Wenn Sie mögen, zünden Sie sich eine Kerze an und legen sich ein Gesangbuch und gerne auch eine Bibel bereit. So feiern wir gemeinsam Gottesdienst, wir in der Andreaskirche (oder in der Arche) und Sie zur selben Zeit oder zueiner anderen Zeit zuhause. Zuhause, aber verbunden untereinander mit und durch Gott.

Im Namen Gottes, der uns ins Leben geholt hat,
im Namen Jesu, der Gottes Liebe gelebt hat
und im Namen des Heiligen Geistes, der uns zu dieser Liebebeflügeln will,
der Friede Gottes sei mit uns allen. Amen

Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. So heißt der Spruch der Woche (aus Lukas 19,10)
Wenn uns der Heilige Geist zur Liebe Gottes beflügeln will, dann hat er sicher viel zu tun. Der Blick in die Nachrichten zeigt, was alles verloren ist. Und jetzt meine ich nicht das, was wegen der Corona-Pandemie gerade nicht möglich ist,sondern das, was grundsätzlich im Argen liegen:Gewalt, die immer wieder zwischen uns ausbricht,Unterdrückung. Die großen Unterschiede zwischen reich und arm. Die vielen Menschen auf der Welt, die keinen Zugang zu einem funktionierenden Gesundheitssystem haben. Und und und.

Damit das nicht so bleibt, hat Gott seine Boten geschickt. Menschen, die uns erinnern, dass es noch ganz anders sein könnte. Menschen, die gegen den Augenschein, gegen das, was man gerade so sieht, an der Botschaft festhalten, dass es noch ganz anderswerden kann mit uns, nämlich liebe-voll und gerecht. Und dass dieser Neuanfang heute beginnen kann.Gott sucht uns. Er sucht uns, damit wir neu das Leben finden – durch sein „herzerquickendes, liebliches Licht.“

1. Lied: Die güldne Sonne 449,1-3 (ein anders als letzte Woche)

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Christiane Elster

Gottesdienst zu Hause
21. Juni (2. Sonntag nach Trinitatis)

Wenn  Sie  mögen,  legen  Sie  ein  Gesangbuch  bereit  und  zünden  eine Kerze an.

Einstimmung
Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Mt 11, 28
Mit diesen Worten lädt Jesus die Menschen und auch uns heute zum Gottesdienst an verschiedenen Orten ein.

Kommt her zu mir.....  und dann... loslassen, was uns Sorgen bereitet. Zur Ruhe kommen. Mit neuer Kraft und gestärktem Mut weitergehen. Das alles möge uns unser Gottesdienst schenken.

Denn Gott ist  Ursprung und Ziel unseres Lebens, Grund und Quelle unserer Hoffnung, Hilfe und Halt auf unseren Wegen.
Amen

Eingangslied EG 503, 1-3.13-14 „Geh aus, mein Herz“

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Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
14. Juni (1. Sonntag nach Trinitatis)

Liebe Leserin, lieber Leser,,
enn Sie mögen, zünden Sie sich eine Kerze an und legen sich ein Gesangbuch bereit.
So feiern wir gemeinsam Gottesdienst, wir in der Andreaskirche (oder in der Arche) und Sie zur selben Zeit oder zu einer anderen Zeit zuhause. Zuhause, aber verbunden untereinander mit und durch Gott.


Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Gott ist Liebe
und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott
und Gott in ihm.

„Über Geld spricht man nicht.“
„Beim Geld hört die Freundschaft auf.“
Das sind nur zwei Sprüche, die mit Geld zusammen-hängen. Und es ist ja tatsächlich so: man kann über vieles offen reden, auch unter Freunden.
Aber sich Geld leihen? Oder bitten, wenn man etwas braucht. Puh, das wird irgendwie schwierig.

Im Predigttext heute ist es anders. Da wird auch über Geld und Güter gesprochen, über das, was wir besitzen – jedenfalls lese ich das so.
Auf alle Fälle ist es ein Text, der uns herausfordert, den man nicht einfach nur abtun kann.
Sehen wir mal, wie es Ihnen damit geht.
Doch jetzt zum ersten Lied. Es wird Sommer. Und so haben wir zuerst ein schönes Sommerlied ausgewählt, das wir hier in den Kirchen ja zurzeit nicht singen dürfen, sondern nur von der Orgel hören. Aber vielleicht singen Sie zuhause jetzt für uns?

1. Lied Die güldene Sonne 444
(Wem dieses Lied fremd ist, der kennt sicher Nr. 449)

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Lektorin Irmtraud Benjamins

Gottesdienst zu Hause
07. Juni (Trinitatis)

Sie können eine Kerze anzünden und ein Gesangbuch bereitlegen.

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

Dieser Wochenspruch für die kommende Woche nimmt das Thema des Gottesdienstes und des heutigen Sonntags –Trinitatis –auf: Gott ist einer. Und ist zugleich drei: Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Wir feiern heute gemeinsam das Fest der Dreieinigkeit Gottes –einer schwierigen theologischen Idee, die doch viel über das Wesen Gottes aussagt. Gott ist umfassender, als es ein Mensch begreifen kann. Aber er lässt sich auf die Menschen ein und offenbart ihnen immer mehr über sich. Als Vater wählt sich Gott ein Volk, als Sohn kommt er zum Heil aller Menschen. Schließlich bezieht er in jedem Menschen Wohnung, als Begeisterung, als Tröster und als Liebeskraft. Gott ist Beziehung. Niemand wird von seiner Gegenwart ausgeschlossen. Gott will und kann nicht für sich sein. Das ist die Dreieinigkeit.So feiern wir diesen Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.   Amen

Lied: Brunn allen Heils, dich ehren wir (EG 140)

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Pn. C. Elster

Gottesdienst zu Hause
31. Mai (Pfingsten)

Wenn Sie möchten, zünden Sie eine Kerze an und legen ein Gesangbuch bereit.

Einstimmung
   
Pfingsten – da haben die Freunde und Freundinnen alle durcheinandergeredet. Und alle haben alles verstanden.
In vielen Sprachen haben sie durcheinandergeredet.
Die Jünger hatten Gottes Geist geschenkt bekommen. So wie Jesus es ihnen versprochen hatte.
Jetzt wussten sie: Jesus ist immer bei uns!
Das machte sie mutig
So froh waren sie, dass sie ihre Freude mit allen teilen wollten.
Vor Pfingsten hatten sich die Jünger immer nur heimlich getroffen. Aber auf einmal hatten sie keine Angst mehr, die Geschichte von Jesus zu erzählen.
Jesus hat gezeigt, wie Menschen gut miteinander leben können. Seit Pfingsten wissen wir: Mit Gottes Hilfe schaffen wir das auch.
Wo der Geist Gottes weht – da verstehen sich die Menschen;
ganz egal, welche Sprache sie sprechen.
Pfingsten – da ging es mit der Kirche los.
Pfingsten – das ist der Geburtstag der Kirche.
Wir feiern, dass Gott und die Menschen sich verstehen.

Lied EG 641, 1.2.4 „Nun steht in Laub und Blüte“

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Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
24. Mai (Exaudi)

Jeremia 31,31-34 und 2. Buch Mose Kapitel 16


An verschiedenen Orten feiern wir heute Gottesdienst. Wenn Sie mögen, zünden Sie eine Kerze an und sind dabei. (Michael Rückleben)

Begrüßung
   
Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde,
so will ich alle zu mir ziehen.
Mit diesen Worten aus Johannes 12,32 begrüße ich Sie ganz herzlich zum Gottesdienst.
Schön, dass Sie da sind.

Liebe Gemeinde,
ich will nicht behaupten, dass wieder Normalität einzieht, das ganz bestimmt noch lange nicht.
Aber wir feiern in der Andreaskirche jetzt schon den 5. Gottesdienst innerhalb von 15 Tagen und ich freue mich sehr, dass das auch geht. Dass Sie und Ihr da seid und wir im Namen Gottes zusammenkommen können.

Singen dürfen wir in der Kirche zur Zeit ja leider nicht, aber vielleicht können Sie zu Hause für uns dann ja um so lauter singen, während wir der Orgel lauschen, dabei die Gesangbücher aufschlagen und die schönen Lieder innerlich begleiten.

Lied: Jesus Christus herrscht als König  123,1-3+11

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Pn. C. Elster

Gottesdienst zu Hause
17. Mai (5. Sonntag nach Ostern „Rogate“)

 

Sie können zu Beginn eine Kerze anzünden und ein Gesangbuch bereitlegen, dazu Stifte und Zettel, wenn Sie ein Gebet aufschreiben möchten.

Einstimmung
Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. (Psalm 66, 20)
Beten  können  wir  überall  und  auf  ganz  unterschiedliche Weise. Dazu sind Sie heute eingeladen: An dem Ort, wo wir sind, wenden wir uns Gott zu; im Schweigen und Reden, im Singen und Hören, mit unserem Herzen und mit all unseren Sinnen.
Unseren Gottesdienst feiern wir im Namen Gottes, der uns hört und sieht, im Namen Jesu, der uns Worte gibt für unseren Dank und unsere Bitte, und im Namen der Heiligen Geistkraft, die uns mit Zuversicht und Kraft erfüllen will. Amen

Stille

Lied EG 559 „Stimmt mit ein groß und klein“

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Pn. C. Elster

Gottesdienst zu Hause
10. Mai (Kantate)

 

Sie können zu Beginn eine Kerze anzünden und ein Gesangbuch bereitlegen.

Einstimmung
Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder. (Psalm 98, 1)

An unterschiedlichen Orten feiern wir heute Gottesdienst; einige sind in der Kirche, andere zu Hause.
Unsere Gebete, die Musik, Texte, die wir hören und lesen, all das verbindet uns zu einer Gemeinde.

Unseren Gottesdienst feiern wir
im Namen Gottes, dessen Nähe uns überall erreichen, be-wahren und stärken kann.
Amen

Stille

Lied „Ich singe dir“  EG 324, 1-2. 12-14

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Sonntag Kantate - singen wegen Corona verboten

Aber: die Vöglein hört man singen, die loben Gott mit Freud …


Hören wir ihnen zu und singen wir mit.

 

Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
3. Mai (Jubilate)

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn Sie mögen, legen Sie sich eine Kerze und ein Gesangbuch bereit.
Auch wäre es schön, bei der Predigt ein paar Trauben in die Hand (und in den Mund) zu nehmen. Warum? Weil es so leckere gute Früchte sind – aber davon später.
Die meisten von Ihnen werden am Sonntagmorgen wahrscheinlich keine Trauben in der Nähe haben – aber vielleicht kommt Ihnen bei den nächsten Trauben dieser Predigttext wieder in den Sinn.            

Einstimmung
Entzünden Sie die Kerze.

Stille

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Emmausjünger

Ihr Lieben,
in der Andreaskirche hat Brigitta die Abendbrot-Szene in Emmaus mit den Egli-Figuren wunderschön dargestellt. Hier 2 Fotos davon passend zur Lesung.


Liebe Grüße Christine

 

Pn C. Elster

Gottesdienst zu Hause
26. April (2. Sonntag nach Ostern „Misericordias Domini“)

 

Sie können zu Beginn eine Kerze anzünden und ein Gesangbuch bereitlegen.

Einstimmung
Jesus Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben. (Joh 10, 11a.27-28a) Der gute Hirte – das ist für viele ein sehr vertrautes Bild von Gott und Jesus. Der gute Hirte, der auf alle achtet, also auch auf mich; der dafür sorgt, dass alle gut versorgt sind. In der Bibel wird dieses Bild mehrfach aufgenommen. Es begleitet uns an diesem Sonntag. Gemeinsam mit anderen an unterschiedlichen Orten feiere ich heute diesen Gottesdienst im Namen Gottes, der mein Leben begleitet, im Namen Jesu, der mit seiner Liebe den Tod besiegt hat, und im Namen der Heiligen Geistkraft, die mich Mut und Zuversicht spüren und weitergeben lässt. Amen

Stille

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Der komplette Gottesdienst zu Hause am 26. April als PDF

 

Pastor Dieter Albertsmeier

Gottesdienst zu Hause
19. April (Sonntag nach Ostern)

 

Begrüßung
„Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.“
Mit diesem Wochenspruch begrüße ich alle, die heute die-sen „Gottesdienst zu Hause“ mitfeiern. Wir feiern unse-ren Gottesdienst auch heute im Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

(Wer mag, kann jetzt eine Kerze entzünden.)

Lied „Jesus lebt, …“ (EG 115)

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Der komplette Gottesdienst zu Hause am 19. April als PDF

 

Auch 2020 erwacht die Schöpfung zu neuem Leben

 

„Christrosen“ – Aufnahme vom 25.12.2019 an der Andreaskirche

Die Tageslosung für den 17. April

Sei mir ein starker Hort, dahin ich immer fliehen kann, der du mir zugesagt hast, mir zu helfen.

 

Osterbotschaft

(Text: Karl Wolfgang Barthel)


"Aus der winterlichen Nacht
ist das Leben neu erwacht,
ist die Hoffnung neu erblüht,
dringt der Frohsinn ins Gemüt,
jubelt um uns Lerchensang,
regt sich neuer Tatendrang,
und ins Herz tritt freudig ein
österlicher Sonnenschein ..."

 

Die Tageslosung für den 15. April

"Der Herr, dein Gott, ist bei dir gewesen.
An nichts hast du Mangel gehabt.
(5. Mose 2,7)".

Und die Lesung für den Tag lautet:
"Paulus schreibt: In allem erweisen wir uns als Diener Gottes:
in großer Geduld, in Bedrängnissen, in Nöten, in Ängsten;
als die Traurigen, aber allezeit fröhlich;
als die Armen, aber die doch viele reich machen;
als die nichts haben und doch alles haben. (2. Kor. 6,4.10)".

 

Gottesdienst zu Hause
12. April (Ostern)

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Begrüßung
„Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja!“

Mit diesem Gruß aus der Zeit der ersten Christinnen und Christen heiße ich alle die jetzt diesen Ostergottesdienst feiern herzlich willkommen.

Auch dieses Jahr ist Ostern – aber wir erleben es anders als sonst.
Wenn Sie heute (oder gestern) in Ihren Briefkasten geschaut haben, wissen Sie, was ich meine. Dann haben Sie schon eine kleine Überraschung erlebt und einen Ostergruß und das Osterlicht dort gefunden, wo es bisher sicher noch nie gelegen hat.

Vielleicht steht diese Kerze ja sogar gerade vor Ihnen?
Vielleicht haben Sie aber auch gerade schon den Fernsehgottesdienst gesehen und die Botschaft der Bläserinnen und Bläser gehört: „Christ ist erstanden“.
Christ ist erstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden.

Das wollen wir zusammen feiern.

Es ist ein ganz anderes Ostern als sonst. Aber es ist Ostern! Und Ostern hält für uns die Botschaft der Auferstehung bereit.
Das Licht der Osterkerzen und der Blick in den Garten zeugen von der Schöpferkraft der Hoffnung.

So feiern wir über die Entfernung hinweg, aber miteinander diesen Gottesdienst im Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen

(Wenn Ihre Osterkerze noch nicht brennt, dann ist jetzt eine gute Gelegenheit, sie anzuzünden. Die neue Oster- kerze in der Kirche – Sie haben sie im Ostergruß schon gesehen – wird heute den ganzen Tag brennen)

Lied Christ ist erstanden (EG 99)

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Der komplette Gottesdienst zu Hause am Ostersonntag als PDF

 

Gottesdienst zu Hause für Kinder
zu Ostern

Ablauf für einen KiGo@home zu Ostern (PDF)

Osterbuch (PDF)

Faltanleitung für das Osterbuch (PDF)

Erzählvorschlag zu dem Faltbuch für jüngere Kinder (PDF)

Erzählvorschlag zu Passion und Ostern für größere Kinder (PDF)

 

Gottesdienst zu Hause
10. April (Karfreitag)

 

Die Andacht kann am Morgen zur Gottesdienstzeit oder auch zur Sterbestunde Jesu um 15 Uhr gefeiert werden und natürlich auch zu jeder anderen Zeit.
Sie können zu Beginn eine Kerze anzünden und ein Gesangbuch bereitlegen.
Pn C. Elster

Biblisches Votum
Also hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Joh 3, 16

...

Der komplette Gottesdienst zu Hause am Karfreitag als PDF

 

Gottesdienst zu Hause
09. April (Gründonnerstag)

 

Begrüßung

„Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder,
der gnädige und barmherzige Herr.“

Mit diesem Wort aus Psalm 111,4 begrüße ich Sie und Euch zu unserem „Gottesdienst zu Hause“ am Gründonnerstag 2020.

„Er hat ein Gedächtnis gestiftet … „ und dieses Gedächtnis wollen wir heute feiern!
Völlig anders als jemals zuvor.
Manche vielleicht mit einen Gefühl der Einsamkeit, wie Jesus sie im Garten Gethsemane hatte. Ich habe von einigen gehört, wie sehr ihnen die Begegnung in den Gottesdiensten fehlt. Das Spüren der Gemeinschaft.

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Der komplette Gottesdienst zu Hause am Gründonnerstag als PDF

 

„Weest nich bang!“

So still habe ich die „Stille Woche“ zwischen dem Sonntag Palmarum und dem Karsamstag noch nicht erlebt.   Keine Predigt, die zu schreiben ist. Kein Gottesdienst, den ich vorbereite und gemeinsam mit den Mitarbeitenden gestalte. Kein Einkaufsbummel. Kein Kaffee beim Bäcker.  Keine Besuche der Familie über die Feiertage. Ungewohnte Stille in der „Stillen Woche“. Für mich zugleich Zeit, um zur Ruhe zu kommen. Zu überlegen, was wichtig ist für mich und mein Leben, was notwendig ist und was nicht. In die Ruhe und Stille meiner Gedanken und Gefühle mischt sich die Sorge um das, was in den kommenden Tagen und Wochen auf uns zukommen kann. Wie wird es werden nach dem 19. April? Werden die Menschen, mit denen ich verbunden bin und die ich liebhabe, werde ich selbst gesund bleiben? Wie wird es in unserem Dorf, in der Stadt, in „meinen“ Wolfsburger Gemeinden weitergehen? Ich denke an die Menschen, die in den vergangenen Tagen gestorben sind, - und an die, die auf Heilung hoffen. Ich denke an Menschen, die um sie trauern und um sie bangen.
 
Ich suche Worte, Bilder und Melodien, die trösten.
 
Auf dem Grab meiner Eltern ein Grabmal aus Sandstein. Aus ihm herausgearbeitet der Gekreuzigte. Und im ostfriesischen Platt meiner Mutter die Worte „WEEST NICH BANG!“
 
In der plattdeutschen Losung heißt es für heute: „De Herr, de König van Israel, is bi di, dat du vor keen Unglück mehr bang ween muttst.“ (Zefanja 3,15)  
 
„WEEST NICH BANG!“
 
Die „Stille Woche“ zwischen Palmarum und Karsamstag.  Ich blicke über das Kreuz hinaus auf das leere Grab. Über den Gekreuzigten hinaus auf den Auferstanden. Über den Tod hinaus auf das Leben.
 
„WEEST NICH BANG!“
 
Es gibt ein „Danach“ – ein „nach Ostern“. Ein „nach dem Tod“. Aber auch ein „nach dem 19. April“ – und ein „nach Corona!“
 
„WEEST NICH BANG!“
 
Bleiben Sie in Allem, was kommen mag, von Gott behütet.
 
Pastor i.R. Andreas Salefsky, Zasenbeck -Pastorale Gastdienste in den Kirchengemeinden Ehmen und Sülfeld-Wettmershagen-
 
Foto: Dr. Christine Salefsky

 

Meistens kommt es anders als man denkt.

Auch dieses Ostern kommt ganz anders. Anders als erwartet. Ostern ist anders.

Und zugleich lesen wir die biblischen Texte noch ganz anders als in anderen Jahren: „Berühre mich nicht“ sagt der auferstandene Jesus am Ostermorgen zu Maria, als sie seine Nähe sucht (Joh 20,17). Wie anders das klingt in Zeiten, wo wir uns nicht berühren, umarmen, ja nicht einmal die Hände geben können.

Dieser andere Klang beginnt schon am Gründonnerstag, an dem wir die Gemeinschaft untereinander und mit Gott im Abendmahl feiern. Dieses Jahr sitzen wir nicht an einem Tisch zusammen. Was verbindet uns dann?

Und dann der Karfreitag. Der dunkelste Tag für Christinnen und Christen. Aber viele haben sich dem in den letzten Jahren gar nicht mehr aussetzt: Wir wissen doch, dass Ostern Auferstehung ist.
Wenn man nun in diesem Tag allein zu Hause sitzen muss, vielleicht noch auf unserer Homepage das Bild von unserem Altar sieht: leer, abgeräumt, ohne Osterkerze, ohne Licht, ohne Blumen, ohne Kreuz, … ohne Hoffnung. Nur ein schwarzes Tuch.
Dann sind die eigenen Gefühle und Ängste in diesen Tagen und die Einsamkeit, Verlassenheit und der Schmerz Jesu plötzlich ganz eng beieinander.

Gelingt das auch bei der Auferstehung? Bleiben wir alle miteinander in Furcht und Trauer oder erleben wir etwas davon, wie „aus dem Nichts“ neue Hoffnung kommt?
So wie die Jünger*innen, die sich erst verkrochen hatten (Joh. 20,19) und dann neu rausgingen in alle Welt. Oder die beiden auf dem Weg nach Emmaus, die verzweifelt gewesen waren und dann Jesus neu erkannten (Lk. 24,13-35). Oder wie die Jünger, die beim Fischen, bei ihrer Arbeit, erlebten: da geht noch was! (Joh. 21,6).

Meistens kommt es anders als man denkt. Dieses Jahr auch Ostern. Aber: es wird Ostern werden!


Wenn Sie mit uns diese besondere Zeit begehen wollen, können Sie jeweils am Vorabend vor Gründonnerstag, Karfreitag und Ostersonntag auf unserer Homepage einen Gottesdienst für zu Hause finden. Auch für Kinder gibt es ein paar Hinweise. Und (spätestens) Sonntagmorgen lohnt auch ein Blick in Ihren Briefkasten.


PS: Wenn Sie uns Ihre Mailadresse schicken, bekommen Sie die Gottesdienste auch direkt ins Haus gemailt. (Kg.Andreas.Norden@evlka.de)

 

Gottesdienst zu Hause
05. April (Palmarum)

Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie mögen, legen Sie sich zur Vorbereitung eine Bibel, ein Gesangbuch und eine Kerze bereit. Lieder können gesungen oder gelesen werden. Und wählen Sie das aus, was Sie gerade möchten.

Entzünden Sie – am besten um 10.30 Uhr oder in Norddeich um 9.30 Uhr - die Kerze: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Stille

LIED: EG 91 (Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken)

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Der komplette Gottesdienst zu Hause als PDF

Die Predigt am Sonntag Palmarum (PDF)

 

Kindergottesdienst

Liebe Engagierte in der Arbeit mit Kindern, liebe Familien,

der Gottesdienst in der Kirche ist abgesagt, aber Gottesdienst kann trotzdem stattfinden.
Durch eine Kollegin bin ich auf einen Vorschlag für einen "KiGo@home" aufmerksam geworden. Den habe ich etwas ergänzt und schicke euch alles zusammen zu (Ablauf, Erzählvorschlag für die Jüngeren und eine Bastelidee). Statt Erzählvorschlag könnt ihr natürlich auch einfach eine Kinderbibel nehmen und gemeinsam ansehen.
Vielleicht mögt ihr selbst es ausprobieren, gerne könnt ihr die Idee auch an andere Familien weitergeben. Wer mag, kann mir schreiben, ob und wie es euch gefallen hat, und evtl. auch Fotos schicken. Ich wünsche euch allen eine behütete Zeit!
Liebe Grüße von Christiane

Der Kindergottesdienst zu Hause (PDF)

Angebot für Kinder in der Passionszeit (PDF)

Bastelschablone (PDF)

 

Gottesdienst zu Hause
29. März (Judika)

Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie mögen, legen Sie sich zur Vorbereitung eine Bibel, ein Gesangbuch und eine Kerze bereit. Lieder können gesungen oder gelesen werden. Und wählen Sie das aus, was Sie gerade möchten.

Entzünden Sie – am besten um 10.30 Uhr oder in Norddeich um 9.30 Uhr - die Kerze: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Stille

LIED Er weckt mich alle Morgen (EG 452,1-3+5)

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Der komplette Gottesdienst zu Hause als PDF

Die Predigt am Sonntag Judika (PDF)

 

Gedanken zum Sonntag Lätare
22. März 2020

Der 4. Sonntag der Passionszeit hat den Namen „Lätare“ – „Freuet euch!“ Manchmal wird er als das vorgezogene oder „kleine“ Osterfest gefeiert. Ein Sonntag, der es zulässt, dass schon mal ein bisschen Vorfreude spürbar wird auf das große Fest.
Wir denken an das Leiden Jesu, aber wir hören auch, dass Gott diesem etwas entgegensetzen wird. Wir gehen ein Stück auf diesem dunklen Weg mit, aber der Schein des Osterlichtes fällt schon darauf.
Die liturgische Farbe für diesen Sonntag ist darum rosa. In das Violett der Passionszeit mischt sich das strahlende Weiß des Ostermorgens.
Trost und Freude klingen in den biblischen Lesungen an.
Beides brauchen wir in diesen Tagen ganz besonders.

„Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus“ unter diesem Motto steht die diesjährige Fastenaktion in der evangelischen Kirche. Das Motto wurde lange vor der rasanten Verbreitung des Corona-Virus und der damit verbundenen einschneidenden Veränderungen auch bei uns festgelegt. Und doch passt es gut in diese Zeit.
Es geht darum, bewusst auf Sätze wie: „Das bringt sowieso nichts!“ und „Das schaff ich nie!“ zu verzichten.
Zuversichtlich sein, das heißt auch in diesen Tagen nicht, die Realität aus dem Auge zu verlieren.
Nein, die Sorgen der Menschen, die Not, auch die ganz existentiellen Ängste, die nehmen wir gerade deutlich wahr.
Es geht schnell, dann sind die Reserven aufgebraucht – und was dann?
Menschen, die ihre Arbeit verlieren –
und andere, die mehr zu tun haben, als sie schaffen können….  
Menschen, die vereinsamen –
und andere, denen ein Rückzugsort fehlt…

Zuversicht! Das bedeutet nicht, die Probleme kleinzureden; aber es heißt, nicht zuzulassen, dass sie alles überlagern und uns bestimmen.
Was wir tun können?
Einander fragen, was wir brauchen…
Nachbarschaft wahrnehmen… so wie es möglich ist, ohne sich selbst zu gefährden…
Gemeinsam beten, an verschiedenen Orten, aber doch verbunden, miteinander und füreinander…
Unsere Gedanken mit anderen teilen…
Solidarisch sein mit denen, die unter den Auswirkungen besonders leiden…
Das geht auch bei uns in der Andreasgemeinde.
Was ich hier so schätze, ist, dass Sie als Gemeindeglieder darauf Wert legen, einander wahrzunehmen und umeinander zu wissen. Das stimmt mich gerade jetzt zuversichtlich.

Beim Lesen des Predigttextes für den Sonntag Lätare spricht mich ein Vers aus dem Jesajabuch besonders an:
Gott spricht:
Ich will euch trösten wie einen seine Mutter tröstet. (Jes 66, 13)
In der Andreaskirche sind in der Wand hinter dem Altar vier bunte Glasfenster. Das unterste zeigt Maria mit ihrem Kind auf dem Schoß. Jesus hält seine Hand wie zum Segensgruß hoch. Maria hält ihn mit ihren beiden Händen ganz fest. Beide schauen den Betrachter/die Betrachterin an.
Eine Szene, in der Halt und Geborgenheit, Vertrauen und Zuversicht spürbar sind.
Ich wünsche uns, dass wir davon etwas in diese Tage mitnehmen können. Mögen wir Halt und Zuversicht finden in unserer Gemeinschaft und im Gebet.

Im Themenheft zur Fastenaktion fand ich diese Worte:
Wenn die Sorgen sich wie Berge türmen
und die Zukunft düster aussieht,
rufen wir zu dir: Herr, erbarme dich!

Wenn Menschen, die uns nahe sind, leiden
und in den Passionszeiten unseres eigenes Lebens
rufen wir zu dir: Christus, erbarme dich!

Wenn die Nöte in der Welt uns Angst und Sorge bereiten
und wir nicht wissen, was hilft,
rufen wir zu dir: Herr, erbarme dich!

(ZUTATEN. Themenheft zur Fastenaktion der evangelischen Kirche 2020, S. 38)

Ev.-luth. Andreasgemeinde Norden
Pastorin Christiane Elster

 

Gottesdienst zu Hause
22. März (Lätare)

Dieter Albertsmeier

 

Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie mögen, legen Sie sich zur Vorbereitung eine Bibel, ein Gesangbuch und eine Kerze bereit. Lieder können gesungen oder gelesen werden. Und wählen Sie das aus, was Sie gerade möchten.

Entzünden Sie – am besten um 10.30 Uhr oder in Norddeich um 9.30 Uhr - die Kerze: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Stille

LIED EG 79 (Wir danken dir, Herr Jesu Christ, …)

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Der komplette Gottesdienst zu Hause und die Predigt als PDF

 

 

So sieht es im Moment in der Andreaskirche aus. Die Bilder sind vom Ökumenischen Kreuzweg und der am Montag ja noch geöffneten Kirche. Die Figuren haben große und kleine Gottesdienstbesucher zum beim Tauferinnerungsgottesdienst gestaltet.

 

Fürbittengebet in diesen Tagen

Guter Gott,
wir sind verunsichert
und wir kommen zu Dir mit dem, was uns bewegt
und mit unseren Sorgen und Bitten für andere.

Wir bitten Dich für alle am Virus Erkrankten,
für alle, die jetzt – aus welchem Grund auch immer - im Krankhaus sein müssen und keinen Besuch erhalten dürfen.
Wir bitten Dich für Menschen, die nicht wissen, wie es in den nächsten Tagen und Wochen mit ihren eigenen Erkrankung weitergeht.
Wir bitten Dich für die sehr schwer Erkrankten und die Sterbenden.
Wir bitten Dich für alle, die jetzt trauern und nicht einmal Abschied nehmen können wie sie es gerne gewollt hätten:
Sei mit Deiner heilsamen Nähe bei Ihnen.
Lass sie alle spüren, dass Sie in diesem „finsteren Tal“ nicht allein sind.
Lass Sie spüren, dass Du bei Ihnen bist.

Schenke den Ärzt*innen und Forscher*innen, den Politiker*innen und Verantwortungsträgern deinen Geist, Weisheit und Energie.
Schenke allen, die im Krankenhaus arbeiten, Kraft und Liebe zu den Menschen.
Schenke allen, in den Supermärkten an der Kasse sitzen oder uns mit allem versorgen, ein Bewusstsein dafür, wie wichtig sie jetzt sind.
Sei auch bei Ihnen und ihren Familien und erfülle sie mit Stolz und Menschenliebe.

Guter Gott,
wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen
oder sich jetzt zuhause eingesperrt fühlen,
denen manchmal Einsamkeit und Traurigkeit in die Seele kriechen wollen,
die niemanden umarmen können,
denen der Handschlag, die kleine Geste, der Blickkontakt, die tatsächliche Begegnung fehlt
Erinnere uns an sie.
Und gibt ihnen die Phantasie, die Einsamkeit auszutricksen:
mit dem Griff zum Telefon, einem gesungenen Lied, einem Spaziergang im Wald oder am Deich.
Und manchmal auch mit einem neuen Blick auf die Blüten und das Grün, die draußen wachsen. Auf Fotos in alten Alben oder die Verbindung zu lieben Menschen.
Herr, lass sie gut durchhalten und die hellen Stellen am großen ostfriesischen Himmel finden.

Wir beten auch für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten,
die ihre Arbeit verlieren oder Menschen entlassen,
die nicht sehen können, wie sie ihre Betriebe überhaupt werden halten können.
Berühre auch sie mit Deinem heilsamen Geist, gib ihnen Zuversicht, nach der Krise neu denken zu können.

Wir bitten Dich auch um Gesundheit,
dass wir und alle anderen die Krankheit überstehen.
Wir bitten Dich um Beherrschtheit und Einsicht,
damit es uns gelingt, die Welle der Erkrankungen so weit abzuflachen, die Ausbreitung so in die Länge zu ziehen, dass möglichst allen Menschen geholfen werden kann.

Für uns und alle bitten wir dich.
um Frieden inmitten des Sturms,
um klare Sicht.

Begleite uns durch diese Tage und Nächte.
Wir vertrauen Dir.
Amen

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Mitchrist*innen,

gestern rief mich eine Frau aus der Gemeinde an – Mutter von vier Kindern. Eigentlich ging es um ganz etwas anderes, aber dann erzählte sie mir, dass ihre Kinder – auch die längst großen – alle zu Hause um den Küchentisch sitzen und gemeinsam Gesellschaftsspiele spielen. „Da geht einem das Herz auf“ meinte sie. Wir erleben es in unserer Familie im Moment auch so.

Mitten in der Krise gibt es manchmal ganz andere Momente. Das macht die Krise nicht weg, die Ängste bleiben. Und manche sind allein.
Uns allen rückt die Passionszeit (Leidenszeit Jesu) ganz nach. Da gibt es plötzlich eine Verbindung zu dem, was er selbst erlitten hat, wo er selbst alles menschliche Leid miterlebt hat.

Und auf der anderen Seite ist es eine Passionszeit, in der Menschen sich mehr als sonst besinnen, was für sie im Leben zählt:
- ganz viele Menschen fragen bei ihren Nachbarn nach und bieten Hilfe an
- in unserer Gemeinde gibt es einen ganz regen Telefonverkehr
- und viele schärfen ihren Blick, werden dankbar für die vielen schönen Kleinigkeiten …. aber sind es denn wirklich Kleinigkeiten und nicht eigentlich Großartigkeiten?

Im Netz kursieren im Moment viele schöne Gebete. Eines habe ich für uns abgewandelt und stelle es zur Verfügung. Um 20.30 Uhr werde ich eine Kerze anzünden und es beten. Dann höre ich manchmal auch die Glocken aus Ludgeri.
Andere haben sich auch für 18.00 oder 19.00 Uhr verabredet. Ich finde es schön, mir vorzustellen, dass ich – zu welcher Zeit auch immer – mit Ihnen und Euch im Gebet vor Gott verbunden bin.
Bleiben Sie gesegnet!

 

Provisorischer Gebetsplatz Küche

Quelle:

Kirchenmusik

„Wo man singt, da lass dich ruhig nieder...“
Auch in unserer Gemeinde gibt es vielfältige Musikangebote. Es wird nicht nur gesungen, sondern auch auf Flöten und Blasinstrumenten musiziert. Hier treffen sich Menschen aus den verschiedenen Altersgruppen mit Begeisterung und Spaß an alter wie neuerer Musik. Es gibt Angebote für Anfänger aber auch für Fortgeschrittene.

Quelle:

Kinder- und Jugendarbeit

Die Kinder sind unsere Zukunft. Und deshalb bieten wir Gruppen und Kreise für die unterschiedlichen Altersgruppen und Interessen an. Dies reicht vom traditionellen Konfirmandenunterricht über den Kindertreff, den Kindergottesdienst, den Kükengottesdienst für die ganz Kleinen bis zur Möglichkeit, bei uns eine Krabbelgruppe zu besuchen oder neu zu gründen.

Quelle:

Gruppen und Angebote

Die Gruppen unserer Gemeinde sind vielfältig. Sie können aktiv mitmachen oder Angebote wahrnehmen. Wir heißen Sie in unseren Gruppen und Kreisen herzlich willkommen.

Seniorennachmittag, Frauenkreise in Norden und in Westermarsch, Fahrradgruppe, Bibelkreis, Besuchsdienstkreis, Mitarbeiterkreis, Fahrradclub, Autogenes Training, Taizé-Gebet

Ev.-luth. Andreas-Kirchengemeinde Norden

Gottfried-Keller-Str. 3
26506 Norden

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