Zum Trost & zum Mutmachen

Auf dieser Seite stellen wir Inhalte zusammen, die die Zeit bis zum gewohnten Kirchenleben in der Andreasgemeinde überbrücken sollen.

Pn Christiane Elster

Gottesdienst zu Hause
09. August 2020 (9. Sonntag nach Trinitatis)

Wenn Sie mögen, legen Sie ein Gesangbuch bereit und zünden eine Kerze an.

Einstimmung mit dem Wochenspruch   
Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen;
und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern. Lk 12, 48

Herzlich willkommen zum Gottesdienst an verschiedenen Orten. Wir alle sind eingeladen, uns mit neuer Kraft und gestärktem Vertrauen beschenken zu lassen.
Unseren Gottesdienst feiern wir
im Namen Gottes - Quelle, die belebt, 
im Namen Jesu Christi - Wahrheit, die befreit 
und im Namen des Heiligen Geistes - Kraft, die erneuert.

Lied EG 444 „Die güldene Sonne“

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Pastor i.R. Albertsmeier

Gottesdienst zu Hause
02. August 2020 (8. Sonntag nach Trinitatis)

Wer zu Hause eine Kerze entzünden möchte, möge das zu Beginn jetzt tun.

Wir  feiern  diesen  Gottesdienst  in  Verbundenheit mit  Jesus  Christus  und  in  Verbundenheit untereinander mit  allen  Mitfeiernden  in  der  Andreasgemeinde, in Norddeich und wo immer. Und wir tun das im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Ich  begrüße  alle  ganz  herzlich  und  bitte  Sieund Euch, mit mir den folgenden Psalm zu sprechen:
EG 714 -Psalm 27

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Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
26. Juli 2020 (7. Sonntag nach Trinitatis)

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn Sie mögen, zünden Sie sich eine Kerze an und legen sich ein Gesangbuch bereit.
So feiern wir gemeinsam Gottesdienst, wir in der Andreaskirche oder in Norddeich und Sie zur selben Zeit oder zu einer anderen Zeit zuhause. Zuhause, aber verbunden untereinander mit und durch Gott.

 
„So seid Ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge,
sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.“   (Epheser 2,19)

Liebe Zimmernachbarinnen und Zimmernachbarn,
wer bringt den Müll raus? Und wer macht heute den Abwasch? Und wer hat seine Füße schon wieder nicht abgeputzt?

Sind wir Gottes Hausgenossen, Mitbürger der Heiligen, dann ergeben sich daraus natürlich auch Pflichten. Das ist in jedem Haushalt so.
Das erwarten wir auch von unseren Kindern – ob es immer so klappt, das sei mal dahingestellt.

Und doch lieben wir sie, unsere „Hausgenossen“: Partnerinnen und Partner, Kinder, Eltern – meistens jedenfalls.

Ich glaube, Gott geht es ähnlich mit uns. Er liebt uns wie eine Mutter und ein Vater. Und bringt uns berechtigte Erwartungen entgegen.
Die Liebe aber ist nicht die Folge davon, dass wir uns bei Tisch und auch sonst gut benehmen. Die Liebe ist längst da.


Heute ist der „Abendmahlssonntag“ . Es ist ganz merkwürdig, das Abendmahl in den Mittelpunkt zu stellen, ohne Abendmahl feiern zu können.
Ohne heute Abendmahl feiern zu können. Denn wir werden es wieder feiern. Und Gottes Wege uns zu sättigen sind sowieso vielfältig, liebe Hausgenossen und Mitbewohnerinnen im Hause Gottes.

1. Lied    220 Herr, du wollest uns bereiten
(Melodie: Wachet auf, ruft uns die Stimme)

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Eingang vom Kloster Bursfelde

 

Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
19. Juli 2020 (6. Sonntag nach Trinitatis)

Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie mögen, zünden Sie sich eine Kerze an und legen sich ein Gesangbuch bereit.

So feiern wir gemeinsam Gottesdienst, wir in der Andreaskirche und Sie zur selben Zeit oder zu einer anderen Zeit zuhause. Zuhause, aber verbunden untereinander mit und durch Gott.

„So spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“
Mit diesem unglaublichen Zuspruch begrüße ich Sie und Euch ganz herzlich. Gott trägt uns. Bei ihm haben wir ein Zuhause. Wo wir auch sind, was immer wir gerade tun oder auch nicht tun: wir sind sein.
Wahrscheinlich sind die allermeisten von uns schon „getauft auf seinen Namen“ – auf jeden Fall: getragen von seiner Liebe. Und von ihm auch ins Leben geholt.

1. Lied Ich bin getauft auf deinen Namen 200,1-4
Ich bin getauft auf deinen Namen, Gott Vater, Sohn und Heilger Geist; ich bin gezählt zu deinem Samen, zum Volk, das dir geheiligt heißt…….

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vorbereitet von Frauen aus der Andreasgemeinde

Gottesdienst zu Hause
12. Juli zum Ev. Frauensonntag (5. Sonntag nach Trinitatis)

vorbereitet von Frauen aus der Andreasgemeinde (unter  Verwendung  der  Arbeitshilfe  zum  Evangelischen  Frauensonntag 2020, hrsg. von der EFiD e.V. + Ev. Zentrum Frauen und Männer gGmbH)


Wenn Sie mögen, zünden Sie eine Kerze an und legen ein Gesangbuch bereit.


Eröffnung 
Der Frauensonntag wird jedes Jahr in der evangelischen Kirche gefeiert. In diesem Jahr geht es um das Licht! „Lasst euer Licht leuchten!“ Dieser Satz stammt aus der Bergpredigt Jesu im Matthäusevangelium.

Unseren Gottesdienst feiern wir im Namen Gottes, Quelle allen Lebens, im Namen Jesu Christi, Grund unserer Hoffnung, und im Namen der Heiligen Geistkraft, die uns ermutigt und frei macht, unser Licht leuchten zu lassen und die Welt zu verändern.

Lied EG 302 „Du, meine Seele, singe“

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Ln. Sabine Sandmann

Gottesdienst zu Hause
05. Juli (4. Sonntag nach Trinitatis)

„Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen" so lautet der Wochenspruch für diese Woche.

Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie mögen, zünden Sie sich eine Kerze an und legen sich ein Gesangbuch bereit.
So feiern wir gemeinsam Gottesdienst, wir in der Andreaskirche und Sie zur selben Zeit oder zu einer anderen Zeit Zuhause. Zuhause, aber verbunden untereinander mit und durch Gott.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Gebet:
Herr wir danken dir für diesen neuen Tag,
und bitten dich um deinen Schutz und deine Bewahrung
in dieser besonderen Zeit.
Dass wir in Gemeinschaft verbunden bleiben und
Füreinander da sind,
darum bitten wir dich.
Amen

1. Lied All Morgen ist ganz frisch und neu 440

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Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
28. Juni (3. Sonntag nach Trinitatis)

Wenn Sie mögen, zünden Sie sich eine Kerze an und legen sich ein Gesangbuch und gerne auch eine Bibel bereit. So feiern wir gemeinsam Gottesdienst, wir in der Andreaskirche (oder in der Arche) und Sie zur selben Zeit oder zueiner anderen Zeit zuhause. Zuhause, aber verbunden untereinander mit und durch Gott.

Im Namen Gottes, der uns ins Leben geholt hat,
im Namen Jesu, der Gottes Liebe gelebt hat
und im Namen des Heiligen Geistes, der uns zu dieser Liebebeflügeln will,
der Friede Gottes sei mit uns allen. Amen

Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. So heißt der Spruch der Woche (aus Lukas 19,10)
Wenn uns der Heilige Geist zur Liebe Gottes beflügeln will, dann hat er sicher viel zu tun. Der Blick in die Nachrichten zeigt, was alles verloren ist. Und jetzt meine ich nicht das, was wegen der Corona-Pandemie gerade nicht möglich ist,sondern das, was grundsätzlich im Argen liegen:Gewalt, die immer wieder zwischen uns ausbricht,Unterdrückung. Die großen Unterschiede zwischen reich und arm. Die vielen Menschen auf der Welt, die keinen Zugang zu einem funktionierenden Gesundheitssystem haben. Und und und.

Damit das nicht so bleibt, hat Gott seine Boten geschickt. Menschen, die uns erinnern, dass es noch ganz anders sein könnte. Menschen, die gegen den Augenschein, gegen das, was man gerade so sieht, an der Botschaft festhalten, dass es noch ganz anderswerden kann mit uns, nämlich liebe-voll und gerecht. Und dass dieser Neuanfang heute beginnen kann.Gott sucht uns. Er sucht uns, damit wir neu das Leben finden – durch sein „herzerquickendes, liebliches Licht.“

1. Lied: Die güldne Sonne 449,1-3 (ein anders als letzte Woche)

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Christiane Elster

Gottesdienst zu Hause
21. Juni (2. Sonntag nach Trinitatis)

Wenn  Sie  mögen,  legen  Sie  ein  Gesangbuch  bereit  und  zünden  eine Kerze an.

Einstimmung
Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Mt 11, 28
Mit diesen Worten lädt Jesus die Menschen und auch uns heute zum Gottesdienst an verschiedenen Orten ein.

Kommt her zu mir.....  und dann... loslassen, was uns Sorgen bereitet. Zur Ruhe kommen. Mit neuer Kraft und gestärktem Mut weitergehen. Das alles möge uns unser Gottesdienst schenken.

Denn Gott ist  Ursprung und Ziel unseres Lebens, Grund und Quelle unserer Hoffnung, Hilfe und Halt auf unseren Wegen.
Amen

Eingangslied EG 503, 1-3.13-14 „Geh aus, mein Herz“

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Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
14. Juni (1. Sonntag nach Trinitatis)

Liebe Leserin, lieber Leser,,
enn Sie mögen, zünden Sie sich eine Kerze an und legen sich ein Gesangbuch bereit.
So feiern wir gemeinsam Gottesdienst, wir in der Andreaskirche (oder in der Arche) und Sie zur selben Zeit oder zu einer anderen Zeit zuhause. Zuhause, aber verbunden untereinander mit und durch Gott.


Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Gott ist Liebe
und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott
und Gott in ihm.

„Über Geld spricht man nicht.“
„Beim Geld hört die Freundschaft auf.“
Das sind nur zwei Sprüche, die mit Geld zusammen-hängen. Und es ist ja tatsächlich so: man kann über vieles offen reden, auch unter Freunden.
Aber sich Geld leihen? Oder bitten, wenn man etwas braucht. Puh, das wird irgendwie schwierig.

Im Predigttext heute ist es anders. Da wird auch über Geld und Güter gesprochen, über das, was wir besitzen – jedenfalls lese ich das so.
Auf alle Fälle ist es ein Text, der uns herausfordert, den man nicht einfach nur abtun kann.
Sehen wir mal, wie es Ihnen damit geht.
Doch jetzt zum ersten Lied. Es wird Sommer. Und so haben wir zuerst ein schönes Sommerlied ausgewählt, das wir hier in den Kirchen ja zurzeit nicht singen dürfen, sondern nur von der Orgel hören. Aber vielleicht singen Sie zuhause jetzt für uns?

1. Lied Die güldene Sonne 444
(Wem dieses Lied fremd ist, der kennt sicher Nr. 449)

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Lektorin Irmtraud Benjamins

Gottesdienst zu Hause
07. Juni (Trinitatis)

Sie können eine Kerze anzünden und ein Gesangbuch bereitlegen.

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

Dieser Wochenspruch für die kommende Woche nimmt das Thema des Gottesdienstes und des heutigen Sonntags –Trinitatis –auf: Gott ist einer. Und ist zugleich drei: Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Wir feiern heute gemeinsam das Fest der Dreieinigkeit Gottes –einer schwierigen theologischen Idee, die doch viel über das Wesen Gottes aussagt. Gott ist umfassender, als es ein Mensch begreifen kann. Aber er lässt sich auf die Menschen ein und offenbart ihnen immer mehr über sich. Als Vater wählt sich Gott ein Volk, als Sohn kommt er zum Heil aller Menschen. Schließlich bezieht er in jedem Menschen Wohnung, als Begeisterung, als Tröster und als Liebeskraft. Gott ist Beziehung. Niemand wird von seiner Gegenwart ausgeschlossen. Gott will und kann nicht für sich sein. Das ist die Dreieinigkeit.So feiern wir diesen Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.   Amen

Lied: Brunn allen Heils, dich ehren wir (EG 140)

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Pn. C. Elster

Gottesdienst zu Hause
31. Mai (Pfingsten)

Wenn Sie möchten, zünden Sie eine Kerze an und legen ein Gesangbuch bereit.

Einstimmung
   
Pfingsten – da haben die Freunde und Freundinnen alle durcheinandergeredet. Und alle haben alles verstanden.
In vielen Sprachen haben sie durcheinandergeredet.
Die Jünger hatten Gottes Geist geschenkt bekommen. So wie Jesus es ihnen versprochen hatte.
Jetzt wussten sie: Jesus ist immer bei uns!
Das machte sie mutig
So froh waren sie, dass sie ihre Freude mit allen teilen wollten.
Vor Pfingsten hatten sich die Jünger immer nur heimlich getroffen. Aber auf einmal hatten sie keine Angst mehr, die Geschichte von Jesus zu erzählen.
Jesus hat gezeigt, wie Menschen gut miteinander leben können. Seit Pfingsten wissen wir: Mit Gottes Hilfe schaffen wir das auch.
Wo der Geist Gottes weht – da verstehen sich die Menschen;
ganz egal, welche Sprache sie sprechen.
Pfingsten – da ging es mit der Kirche los.
Pfingsten – das ist der Geburtstag der Kirche.
Wir feiern, dass Gott und die Menschen sich verstehen.

Lied EG 641, 1.2.4 „Nun steht in Laub und Blüte“

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Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
24. Mai (Exaudi)

Jeremia 31,31-34 und 2. Buch Mose Kapitel 16


An verschiedenen Orten feiern wir heute Gottesdienst. Wenn Sie mögen, zünden Sie eine Kerze an und sind dabei. (Michael Rückleben)

Begrüßung
   
Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde,
so will ich alle zu mir ziehen.
Mit diesen Worten aus Johannes 12,32 begrüße ich Sie ganz herzlich zum Gottesdienst.
Schön, dass Sie da sind.

Liebe Gemeinde,
ich will nicht behaupten, dass wieder Normalität einzieht, das ganz bestimmt noch lange nicht.
Aber wir feiern in der Andreaskirche jetzt schon den 5. Gottesdienst innerhalb von 15 Tagen und ich freue mich sehr, dass das auch geht. Dass Sie und Ihr da seid und wir im Namen Gottes zusammenkommen können.

Singen dürfen wir in der Kirche zur Zeit ja leider nicht, aber vielleicht können Sie zu Hause für uns dann ja um so lauter singen, während wir der Orgel lauschen, dabei die Gesangbücher aufschlagen und die schönen Lieder innerlich begleiten.

Lied: Jesus Christus herrscht als König  123,1-3+11

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Pn. C. Elster

Gottesdienst zu Hause
17. Mai (5. Sonntag nach Ostern „Rogate“)

 

Sie können zu Beginn eine Kerze anzünden und ein Gesangbuch bereitlegen, dazu Stifte und Zettel, wenn Sie ein Gebet aufschreiben möchten.

Einstimmung
Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. (Psalm 66, 20)
Beten  können  wir  überall  und  auf  ganz  unterschiedliche Weise. Dazu sind Sie heute eingeladen: An dem Ort, wo wir sind, wenden wir uns Gott zu; im Schweigen und Reden, im Singen und Hören, mit unserem Herzen und mit all unseren Sinnen.
Unseren Gottesdienst feiern wir im Namen Gottes, der uns hört und sieht, im Namen Jesu, der uns Worte gibt für unseren Dank und unsere Bitte, und im Namen der Heiligen Geistkraft, die uns mit Zuversicht und Kraft erfüllen will. Amen

Stille

Lied EG 559 „Stimmt mit ein groß und klein“

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Pn. C. Elster

Gottesdienst zu Hause
10. Mai (Kantate)

 

Sie können zu Beginn eine Kerze anzünden und ein Gesangbuch bereitlegen.

Einstimmung
Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder. (Psalm 98, 1)

An unterschiedlichen Orten feiern wir heute Gottesdienst; einige sind in der Kirche, andere zu Hause.
Unsere Gebete, die Musik, Texte, die wir hören und lesen, all das verbindet uns zu einer Gemeinde.

Unseren Gottesdienst feiern wir
im Namen Gottes, dessen Nähe uns überall erreichen, be-wahren und stärken kann.
Amen

Stille

Lied „Ich singe dir“  EG 324, 1-2. 12-14

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Sonntag Kantate - singen wegen Corona verboten

Aber: die Vöglein hört man singen, die loben Gott mit Freud …


Hören wir ihnen zu und singen wir mit.

 

Michael Rückleben

Gottesdienst zu Hause
3. Mai (Jubilate)

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn Sie mögen, legen Sie sich eine Kerze und ein Gesangbuch bereit.
Auch wäre es schön, bei der Predigt ein paar Trauben in die Hand (und in den Mund) zu nehmen. Warum? Weil es so leckere gute Früchte sind – aber davon später.
Die meisten von Ihnen werden am Sonntagmorgen wahrscheinlich keine Trauben in der Nähe haben – aber vielleicht kommt Ihnen bei den nächsten Trauben dieser Predigttext wieder in den Sinn.            

Einstimmung
Entzünden Sie die Kerze.

Stille

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Emmausjünger

Ihr Lieben,
in der Andreaskirche hat Brigitta die Abendbrot-Szene in Emmaus mit den Egli-Figuren wunderschön dargestellt. Hier 2 Fotos davon passend zur Lesung.


Liebe Grüße Christine

 

Pn C. Elster

Gottesdienst zu Hause
26. April (2. Sonntag nach Ostern „Misericordias Domini“)

 

Sie können zu Beginn eine Kerze anzünden und ein Gesangbuch bereitlegen.

Einstimmung
Jesus Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben. (Joh 10, 11a.27-28a) Der gute Hirte – das ist für viele ein sehr vertrautes Bild von Gott und Jesus. Der gute Hirte, der auf alle achtet, also auch auf mich; der dafür sorgt, dass alle gut versorgt sind. In der Bibel wird dieses Bild mehrfach aufgenommen. Es begleitet uns an diesem Sonntag. Gemeinsam mit anderen an unterschiedlichen Orten feiere ich heute diesen Gottesdienst im Namen Gottes, der mein Leben begleitet, im Namen Jesu, der mit seiner Liebe den Tod besiegt hat, und im Namen der Heiligen Geistkraft, die mich Mut und Zuversicht spüren und weitergeben lässt. Amen

Stille

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Pastor Dieter Albertsmeier

Gottesdienst zu Hause
19. April (Sonntag nach Ostern)

 

Begrüßung
„Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.“
Mit diesem Wochenspruch begrüße ich alle, die heute die-sen „Gottesdienst zu Hause“ mitfeiern. Wir feiern unse-ren Gottesdienst auch heute im Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

(Wer mag, kann jetzt eine Kerze entzünden.)

Lied „Jesus lebt, …“ (EG 115)

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Auch 2020 erwacht die Schöpfung zu neuem Leben

 

„Christrosen“ – Aufnahme vom 25.12.2019 an der Andreaskirche

Die Tageslosung für den 17. April

Sei mir ein starker Hort, dahin ich immer fliehen kann, der du mir zugesagt hast, mir zu helfen.

 

Osterbotschaft

(Text: Karl Wolfgang Barthel)


"Aus der winterlichen Nacht
ist das Leben neu erwacht,
ist die Hoffnung neu erblüht,
dringt der Frohsinn ins Gemüt,
jubelt um uns Lerchensang,
regt sich neuer Tatendrang,
und ins Herz tritt freudig ein
österlicher Sonnenschein ..."

 

Die Tageslosung für den 15. April

"Der Herr, dein Gott, ist bei dir gewesen.
An nichts hast du Mangel gehabt.
(5. Mose 2,7)".

Und die Lesung für den Tag lautet:
"Paulus schreibt: In allem erweisen wir uns als Diener Gottes:
in großer Geduld, in Bedrängnissen, in Nöten, in Ängsten;
als die Traurigen, aber allezeit fröhlich;
als die Armen, aber die doch viele reich machen;
als die nichts haben und doch alles haben. (2. Kor. 6,4.10)".

 

Gottesdienst zu Hause
12. April (Ostern)

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Begrüßung
„Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja!“

Mit diesem Gruß aus der Zeit der ersten Christinnen und Christen heiße ich alle die jetzt diesen Ostergottesdienst feiern herzlich willkommen.

Auch dieses Jahr ist Ostern – aber wir erleben es anders als sonst.
Wenn Sie heute (oder gestern) in Ihren Briefkasten geschaut haben, wissen Sie, was ich meine. Dann haben Sie schon eine kleine Überraschung erlebt und einen Ostergruß und das Osterlicht dort gefunden, wo es bisher sicher noch nie gelegen hat.

Vielleicht steht diese Kerze ja sogar gerade vor Ihnen?
Vielleicht haben Sie aber auch gerade schon den Fernsehgottesdienst gesehen und die Botschaft der Bläserinnen und Bläser gehört: „Christ ist erstanden“.
Christ ist erstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden.

Das wollen wir zusammen feiern.

Es ist ein ganz anderes Ostern als sonst. Aber es ist Ostern! Und Ostern hält für uns die Botschaft der Auferstehung bereit.
Das Licht der Osterkerzen und der Blick in den Garten zeugen von der Schöpferkraft der Hoffnung.

So feiern wir über die Entfernung hinweg, aber miteinander diesen Gottesdienst im Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen

(Wenn Ihre Osterkerze noch nicht brennt, dann ist jetzt eine gute Gelegenheit, sie anzuzünden. Die neue Oster- kerze in der Kirche – Sie haben sie im Ostergruß schon gesehen – wird heute den ganzen Tag brennen)

Lied Christ ist erstanden (EG 99)

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Der komplette Gottesdienst zu Hause am Ostersonntag als PDF

 

Gottesdienst zu Hause für Kinder
zu Ostern

Ablauf für einen KiGo@home zu Ostern (PDF)

Osterbuch (PDF)

Faltanleitung für das Osterbuch (PDF)

Erzählvorschlag zu dem Faltbuch für jüngere Kinder (PDF)

Erzählvorschlag zu Passion und Ostern für größere Kinder (PDF)

 

Gottesdienst zu Hause
10. April (Karfreitag)

 

Die Andacht kann am Morgen zur Gottesdienstzeit oder auch zur Sterbestunde Jesu um 15 Uhr gefeiert werden und natürlich auch zu jeder anderen Zeit.
Sie können zu Beginn eine Kerze anzünden und ein Gesangbuch bereitlegen.
Pn C. Elster

Biblisches Votum
Also hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Joh 3, 16

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Der komplette Gottesdienst zu Hause am Karfreitag als PDF

 

Gottesdienst zu Hause
09. April (Gründonnerstag)

 

Begrüßung

„Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder,
der gnädige und barmherzige Herr.“

Mit diesem Wort aus Psalm 111,4 begrüße ich Sie und Euch zu unserem „Gottesdienst zu Hause“ am Gründonnerstag 2020.

„Er hat ein Gedächtnis gestiftet … „ und dieses Gedächtnis wollen wir heute feiern!
Völlig anders als jemals zuvor.
Manche vielleicht mit einen Gefühl der Einsamkeit, wie Jesus sie im Garten Gethsemane hatte. Ich habe von einigen gehört, wie sehr ihnen die Begegnung in den Gottesdiensten fehlt. Das Spüren der Gemeinschaft.

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Der komplette Gottesdienst zu Hause am Gründonnerstag als PDF

 

„Weest nich bang!“

So still habe ich die „Stille Woche“ zwischen dem Sonntag Palmarum und dem Karsamstag noch nicht erlebt.   Keine Predigt, die zu schreiben ist. Kein Gottesdienst, den ich vorbereite und gemeinsam mit den Mitarbeitenden gestalte. Kein Einkaufsbummel. Kein Kaffee beim Bäcker.  Keine Besuche der Familie über die Feiertage. Ungewohnte Stille in der „Stillen Woche“. Für mich zugleich Zeit, um zur Ruhe zu kommen. Zu überlegen, was wichtig ist für mich und mein Leben, was notwendig ist und was nicht. In die Ruhe und Stille meiner Gedanken und Gefühle mischt sich die Sorge um das, was in den kommenden Tagen und Wochen auf uns zukommen kann. Wie wird es werden nach dem 19. April? Werden die Menschen, mit denen ich verbunden bin und die ich liebhabe, werde ich selbst gesund bleiben? Wie wird es in unserem Dorf, in der Stadt, in „meinen“ Wolfsburger Gemeinden weitergehen? Ich denke an die Menschen, die in den vergangenen Tagen gestorben sind, - und an die, die auf Heilung hoffen. Ich denke an Menschen, die um sie trauern und um sie bangen.
 
Ich suche Worte, Bilder und Melodien, die trösten.
 
Auf dem Grab meiner Eltern ein Grabmal aus Sandstein. Aus ihm herausgearbeitet der Gekreuzigte. Und im ostfriesischen Platt meiner Mutter die Worte „WEEST NICH BANG!“
 
In der plattdeutschen Losung heißt es für heute: „De Herr, de König van Israel, is bi di, dat du vor keen Unglück mehr bang ween muttst.“ (Zefanja 3,15)  
 
„WEEST NICH BANG!“
 
Die „Stille Woche“ zwischen Palmarum und Karsamstag.  Ich blicke über das Kreuz hinaus auf das leere Grab. Über den Gekreuzigten hinaus auf den Auferstanden. Über den Tod hinaus auf das Leben.
 
„WEEST NICH BANG!“
 
Es gibt ein „Danach“ – ein „nach Ostern“. Ein „nach dem Tod“. Aber auch ein „nach dem 19. April“ – und ein „nach Corona!“
 
„WEEST NICH BANG!“
 
Bleiben Sie in Allem, was kommen mag, von Gott behütet.
 
Pastor i.R. Andreas Salefsky, Zasenbeck -Pastorale Gastdienste in den Kirchengemeinden Ehmen und Sülfeld-Wettmershagen-
 
Foto: Dr. Christine Salefsky

 

Meistens kommt es anders als man denkt.

Auch dieses Ostern kommt ganz anders. Anders als erwartet. Ostern ist anders.

Und zugleich lesen wir die biblischen Texte noch ganz anders als in anderen Jahren: „Berühre mich nicht“ sagt der auferstandene Jesus am Ostermorgen zu Maria, als sie seine Nähe sucht (Joh 20,17). Wie anders das klingt in Zeiten, wo wir uns nicht berühren, umarmen, ja nicht einmal die Hände geben können.

Dieser andere Klang beginnt schon am Gründonnerstag, an dem wir die Gemeinschaft untereinander und mit Gott im Abendmahl feiern. Dieses Jahr sitzen wir nicht an einem Tisch zusammen. Was verbindet uns dann?

Und dann der Karfreitag. Der dunkelste Tag für Christinnen und Christen. Aber viele haben sich dem in den letzten Jahren gar nicht mehr aussetzt: Wir wissen doch, dass Ostern Auferstehung ist.
Wenn man nun in diesem Tag allein zu Hause sitzen muss, vielleicht noch auf unserer Homepage das Bild von unserem Altar sieht: leer, abgeräumt, ohne Osterkerze, ohne Licht, ohne Blumen, ohne Kreuz, … ohne Hoffnung. Nur ein schwarzes Tuch.
Dann sind die eigenen Gefühle und Ängste in diesen Tagen und die Einsamkeit, Verlassenheit und der Schmerz Jesu plötzlich ganz eng beieinander.

Gelingt das auch bei der Auferstehung? Bleiben wir alle miteinander in Furcht und Trauer oder erleben wir etwas davon, wie „aus dem Nichts“ neue Hoffnung kommt?
So wie die Jünger*innen, die sich erst verkrochen hatten (Joh. 20,19) und dann neu rausgingen in alle Welt. Oder die beiden auf dem Weg nach Emmaus, die verzweifelt gewesen waren und dann Jesus neu erkannten (Lk. 24,13-35). Oder wie die Jünger, die beim Fischen, bei ihrer Arbeit, erlebten: da geht noch was! (Joh. 21,6).

Meistens kommt es anders als man denkt. Dieses Jahr auch Ostern. Aber: es wird Ostern werden!


Wenn Sie mit uns diese besondere Zeit begehen wollen, können Sie jeweils am Vorabend vor Gründonnerstag, Karfreitag und Ostersonntag auf unserer Homepage einen Gottesdienst für zu Hause finden. Auch für Kinder gibt es ein paar Hinweise. Und (spätestens) Sonntagmorgen lohnt auch ein Blick in Ihren Briefkasten.


PS: Wenn Sie uns Ihre Mailadresse schicken, bekommen Sie die Gottesdienste auch direkt ins Haus gemailt. (Kg.Andreas.Norden@evlka.de)

 

Gottesdienst zu Hause
05. April (Palmarum)

Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie mögen, legen Sie sich zur Vorbereitung eine Bibel, ein Gesangbuch und eine Kerze bereit. Lieder können gesungen oder gelesen werden. Und wählen Sie das aus, was Sie gerade möchten.

Entzünden Sie – am besten um 10.30 Uhr oder in Norddeich um 9.30 Uhr - die Kerze: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Stille

LIED: EG 91 (Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken)

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Der komplette Gottesdienst zu Hause als PDF

Die Predigt am Sonntag Palmarum (PDF)

 

Kindergottesdienst

Liebe Engagierte in der Arbeit mit Kindern, liebe Familien,

der Gottesdienst in der Kirche ist abgesagt, aber Gottesdienst kann trotzdem stattfinden.
Durch eine Kollegin bin ich auf einen Vorschlag für einen "KiGo@home" aufmerksam geworden. Den habe ich etwas ergänzt und schicke euch alles zusammen zu (Ablauf, Erzählvorschlag für die Jüngeren und eine Bastelidee). Statt Erzählvorschlag könnt ihr natürlich auch einfach eine Kinderbibel nehmen und gemeinsam ansehen.
Vielleicht mögt ihr selbst es ausprobieren, gerne könnt ihr die Idee auch an andere Familien weitergeben. Wer mag, kann mir schreiben, ob und wie es euch gefallen hat, und evtl. auch Fotos schicken. Ich wünsche euch allen eine behütete Zeit!
Liebe Grüße von Christiane

Der Kindergottesdienst zu Hause (PDF)

Angebot für Kinder in der Passionszeit (PDF)

Bastelschablone (PDF)

 

Gottesdienst zu Hause
29. März (Judika)

Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie mögen, legen Sie sich zur Vorbereitung eine Bibel, ein Gesangbuch und eine Kerze bereit. Lieder können gesungen oder gelesen werden. Und wählen Sie das aus, was Sie gerade möchten.

Entzünden Sie – am besten um 10.30 Uhr oder in Norddeich um 9.30 Uhr - die Kerze: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Stille

LIED Er weckt mich alle Morgen (EG 452,1-3+5)

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Der komplette Gottesdienst zu Hause als PDF

Die Predigt am Sonntag Judika (PDF)

 

Gedanken zum Sonntag Lätare
22. März 2020

Der 4. Sonntag der Passionszeit hat den Namen „Lätare“ – „Freuet euch!“ Manchmal wird er als das vorgezogene oder „kleine“ Osterfest gefeiert. Ein Sonntag, der es zulässt, dass schon mal ein bisschen Vorfreude spürbar wird auf das große Fest.
Wir denken an das Leiden Jesu, aber wir hören auch, dass Gott diesem etwas entgegensetzen wird. Wir gehen ein Stück auf diesem dunklen Weg mit, aber der Schein des Osterlichtes fällt schon darauf.
Die liturgische Farbe für diesen Sonntag ist darum rosa. In das Violett der Passionszeit mischt sich das strahlende Weiß des Ostermorgens.
Trost und Freude klingen in den biblischen Lesungen an.
Beides brauchen wir in diesen Tagen ganz besonders.

„Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus“ unter diesem Motto steht die diesjährige Fastenaktion in der evangelischen Kirche. Das Motto wurde lange vor der rasanten Verbreitung des Corona-Virus und der damit verbundenen einschneidenden Veränderungen auch bei uns festgelegt. Und doch passt es gut in diese Zeit.
Es geht darum, bewusst auf Sätze wie: „Das bringt sowieso nichts!“ und „Das schaff ich nie!“ zu verzichten.
Zuversichtlich sein, das heißt auch in diesen Tagen nicht, die Realität aus dem Auge zu verlieren.
Nein, die Sorgen der Menschen, die Not, auch die ganz existentiellen Ängste, die nehmen wir gerade deutlich wahr.
Es geht schnell, dann sind die Reserven aufgebraucht – und was dann?
Menschen, die ihre Arbeit verlieren –
und andere, die mehr zu tun haben, als sie schaffen können….  
Menschen, die vereinsamen –
und andere, denen ein Rückzugsort fehlt…

Zuversicht! Das bedeutet nicht, die Probleme kleinzureden; aber es heißt, nicht zuzulassen, dass sie alles überlagern und uns bestimmen.
Was wir tun können?
Einander fragen, was wir brauchen…
Nachbarschaft wahrnehmen… so wie es möglich ist, ohne sich selbst zu gefährden…
Gemeinsam beten, an verschiedenen Orten, aber doch verbunden, miteinander und füreinander…
Unsere Gedanken mit anderen teilen…
Solidarisch sein mit denen, die unter den Auswirkungen besonders leiden…
Das geht auch bei uns in der Andreasgemeinde.
Was ich hier so schätze, ist, dass Sie als Gemeindeglieder darauf Wert legen, einander wahrzunehmen und umeinander zu wissen. Das stimmt mich gerade jetzt zuversichtlich.

Beim Lesen des Predigttextes für den Sonntag Lätare spricht mich ein Vers aus dem Jesajabuch besonders an:
Gott spricht:
Ich will euch trösten wie einen seine Mutter tröstet. (Jes 66, 13)
In der Andreaskirche sind in der Wand hinter dem Altar vier bunte Glasfenster. Das unterste zeigt Maria mit ihrem Kind auf dem Schoß. Jesus hält seine Hand wie zum Segensgruß hoch. Maria hält ihn mit ihren beiden Händen ganz fest. Beide schauen den Betrachter/die Betrachterin an.
Eine Szene, in der Halt und Geborgenheit, Vertrauen und Zuversicht spürbar sind.
Ich wünsche uns, dass wir davon etwas in diese Tage mitnehmen können. Mögen wir Halt und Zuversicht finden in unserer Gemeinschaft und im Gebet.

Im Themenheft zur Fastenaktion fand ich diese Worte:
Wenn die Sorgen sich wie Berge türmen
und die Zukunft düster aussieht,
rufen wir zu dir: Herr, erbarme dich!

Wenn Menschen, die uns nahe sind, leiden
und in den Passionszeiten unseres eigenes Lebens
rufen wir zu dir: Christus, erbarme dich!

Wenn die Nöte in der Welt uns Angst und Sorge bereiten
und wir nicht wissen, was hilft,
rufen wir zu dir: Herr, erbarme dich!

(ZUTATEN. Themenheft zur Fastenaktion der evangelischen Kirche 2020, S. 38)

Ev.-luth. Andreasgemeinde Norden
Pastorin Christiane Elster

 

Gottesdienst zu Hause
22. März (Lätare)

Dieter Albertsmeier

 

Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie mögen, legen Sie sich zur Vorbereitung eine Bibel, ein Gesangbuch und eine Kerze bereit. Lieder können gesungen oder gelesen werden. Und wählen Sie das aus, was Sie gerade möchten.

Entzünden Sie – am besten um 10.30 Uhr oder in Norddeich um 9.30 Uhr - die Kerze: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Stille

LIED EG 79 (Wir danken dir, Herr Jesu Christ, …)

...

Der komplette Gottesdienst zu Hause und die Predigt als PDF

 

 

So sieht es im Moment in der Andreaskirche aus. Die Bilder sind vom Ökumenischen Kreuzweg und der am Montag ja noch geöffneten Kirche. Die Figuren haben große und kleine Gottesdienstbesucher zum beim Tauferinnerungsgottesdienst gestaltet.

 

Fürbittengebet in diesen Tagen

Guter Gott,
wir sind verunsichert
und wir kommen zu Dir mit dem, was uns bewegt
und mit unseren Sorgen und Bitten für andere.

Wir bitten Dich für alle am Virus Erkrankten,
für alle, die jetzt – aus welchem Grund auch immer - im Krankhaus sein müssen und keinen Besuch erhalten dürfen.
Wir bitten Dich für Menschen, die nicht wissen, wie es in den nächsten Tagen und Wochen mit ihren eigenen Erkrankung weitergeht.
Wir bitten Dich für die sehr schwer Erkrankten und die Sterbenden.
Wir bitten Dich für alle, die jetzt trauern und nicht einmal Abschied nehmen können wie sie es gerne gewollt hätten:
Sei mit Deiner heilsamen Nähe bei Ihnen.
Lass sie alle spüren, dass Sie in diesem „finsteren Tal“ nicht allein sind.
Lass Sie spüren, dass Du bei Ihnen bist.

Schenke den Ärzt*innen und Forscher*innen, den Politiker*innen und Verantwortungsträgern deinen Geist, Weisheit und Energie.
Schenke allen, die im Krankenhaus arbeiten, Kraft und Liebe zu den Menschen.
Schenke allen, in den Supermärkten an der Kasse sitzen oder uns mit allem versorgen, ein Bewusstsein dafür, wie wichtig sie jetzt sind.
Sei auch bei Ihnen und ihren Familien und erfülle sie mit Stolz und Menschenliebe.

Guter Gott,
wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen
oder sich jetzt zuhause eingesperrt fühlen,
denen manchmal Einsamkeit und Traurigkeit in die Seele kriechen wollen,
die niemanden umarmen können,
denen der Handschlag, die kleine Geste, der Blickkontakt, die tatsächliche Begegnung fehlt
Erinnere uns an sie.
Und gibt ihnen die Phantasie, die Einsamkeit auszutricksen:
mit dem Griff zum Telefon, einem gesungenen Lied, einem Spaziergang im Wald oder am Deich.
Und manchmal auch mit einem neuen Blick auf die Blüten und das Grün, die draußen wachsen. Auf Fotos in alten Alben oder die Verbindung zu lieben Menschen.
Herr, lass sie gut durchhalten und die hellen Stellen am großen ostfriesischen Himmel finden.

Wir beten auch für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten,
die ihre Arbeit verlieren oder Menschen entlassen,
die nicht sehen können, wie sie ihre Betriebe überhaupt werden halten können.
Berühre auch sie mit Deinem heilsamen Geist, gib ihnen Zuversicht, nach der Krise neu denken zu können.

Wir bitten Dich auch um Gesundheit,
dass wir und alle anderen die Krankheit überstehen.
Wir bitten Dich um Beherrschtheit und Einsicht,
damit es uns gelingt, die Welle der Erkrankungen so weit abzuflachen, die Ausbreitung so in die Länge zu ziehen, dass möglichst allen Menschen geholfen werden kann.

Für uns und alle bitten wir dich.
um Frieden inmitten des Sturms,
um klare Sicht.

Begleite uns durch diese Tage und Nächte.
Wir vertrauen Dir.
Amen

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Mitchrist*innen,

gestern rief mich eine Frau aus der Gemeinde an – Mutter von vier Kindern. Eigentlich ging es um ganz etwas anderes, aber dann erzählte sie mir, dass ihre Kinder – auch die längst großen – alle zu Hause um den Küchentisch sitzen und gemeinsam Gesellschaftsspiele spielen. „Da geht einem das Herz auf“ meinte sie. Wir erleben es in unserer Familie im Moment auch so.

Mitten in der Krise gibt es manchmal ganz andere Momente. Das macht die Krise nicht weg, die Ängste bleiben. Und manche sind allein.
Uns allen rückt die Passionszeit (Leidenszeit Jesu) ganz nach. Da gibt es plötzlich eine Verbindung zu dem, was er selbst erlitten hat, wo er selbst alles menschliche Leid miterlebt hat.

Und auf der anderen Seite ist es eine Passionszeit, in der Menschen sich mehr als sonst besinnen, was für sie im Leben zählt:
- ganz viele Menschen fragen bei ihren Nachbarn nach und bieten Hilfe an
- in unserer Gemeinde gibt es einen ganz regen Telefonverkehr
- und viele schärfen ihren Blick, werden dankbar für die vielen schönen Kleinigkeiten …. aber sind es denn wirklich Kleinigkeiten und nicht eigentlich Großartigkeiten?

Im Netz kursieren im Moment viele schöne Gebete. Eines habe ich für uns abgewandelt und stelle es zur Verfügung. Um 20.30 Uhr werde ich eine Kerze anzünden und es beten. Dann höre ich manchmal auch die Glocken aus Ludgeri.
Andere haben sich auch für 18.00 oder 19.00 Uhr verabredet. Ich finde es schön, mir vorzustellen, dass ich – zu welcher Zeit auch immer – mit Ihnen und Euch im Gebet vor Gott verbunden bin.
Bleiben Sie gesegnet!

 

Provisorischer Gebetsplatz Küche

Quelle:

Kirchenmusik

„Wo man singt, da lass dich ruhig nieder...“
Auch in unserer Gemeinde gibt es vielfältige Musikangebote. Es wird nicht nur gesungen, sondern auch auf Flöten und Blasinstrumenten musiziert. Hier treffen sich Menschen aus den verschiedenen Altersgruppen mit Begeisterung und Spaß an alter wie neuerer Musik. Es gibt Angebote für Anfänger aber auch für Fortgeschrittene.

Quelle:

Kinder- und Jugendarbeit

Die Kinder sind unsere Zukunft. Und deshalb bieten wir Gruppen und Kreise für die unterschiedlichen Altersgruppen und Interessen an. Dies reicht vom traditionellen Konfirmandenunterricht über den Kindertreff, den Kindergottesdienst, den Kükengottesdienst für die ganz Kleinen bis zur Möglichkeit, bei uns eine Krabbelgruppe zu besuchen oder neu zu gründen.

Quelle:

Gruppen und Angebote

Die Gruppen unserer Gemeinde sind vielfältig. Sie können aktiv mitmachen oder Angebote wahrnehmen. Wir heißen Sie in unseren Gruppen und Kreisen herzlich willkommen.

Seniorennachmittag, Frauenkreise in Norden und in Westermarsch, Fahrradgruppe, Bibelkreis, Besuchsdienstkreis, Mitarbeiterkreis, Fahrradclub, Autogenes Training, Taizé-Gebet

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